merken
Freischalten Dresden

Das Wichtigste zur Corona-Lage in Dresden

Mehr nachgewiesene Mutationsfälle, fast 1.000 Quarantänefälle an Kitas und Schulen, der aktuelle Stand der Impfungen: alle News zu Corona in Dresden.

Mehr als 200 Mal musste das Dresdner Ordnungsamt im Februar eine Anzeige schreiben, weil die aktuell geltenden Corona-Regeln nicht eingehalten wurden.
Mehr als 200 Mal musste das Dresdner Ordnungsamt im Februar eine Anzeige schreiben, weil die aktuell geltenden Corona-Regeln nicht eingehalten wurden. © Robert Michael/dpa

Dresden. Mehr als 22.000 Menschen haben sich in Dresden bislang mit dem Coronavirus infiziert - zuletzt auch häufiger mit einer Virusvariante. Wie viele Mutationsfälle genau bisher nachgewiesen werden, weist die Stadt nun täglich gesondert aus.

Fast 1.000 Quarantänen gelten derzeit für Kita- und Schulkinder sowie Lehrer und Erzieher, weil sie Kontakt zu einem Infizierten gehabt haben könnten. Der Schwerpunkt liegt hier eindeutig auf den Kitas.

Mehr Hintergründe dazu und weitere wichtige News zu Corona in Dresden lesen Sie hier im Überblick.

Aktuelle Auskünfte zum Coronavirus:

🔸 Unser Push-Service zum Coronavirus 🔸

Wie entwickelt sich die Lage weltweit und in Sachsen? Über unsere Push-Benachrichtigungen hält Sie Sächsische.de über das aktuelle Geschehen in Sachen Coronavirus auf dem Laufenden. So abonnieren Sie den kostenlosen Push-Service.
(Leider nicht kompatibel für iPhone und iPad.)

DIE NEUESTEN ENTWICKLUNGEN ZU CORONA IN DRESDEN:

Weitere Corona-Mutationsfälle

Das Dresdner Gesundheitsamt hat am Mittwoch 73 weitere Corona-Infektionen gemeldet, am Tag zuvor waren es 105. Damit haben sich bisher 22.376 Menschen in Dresden nachweislich mit dem Coronavirus infiziert.

Bei 20.581 Personen geht das Gesundheitsamt davon aus, dass sie die Infektion bereits überstanden haben. Abzüglich aller Verstorbenen bedeutet dies, dass zurzeit 865 Infektionen aktiv sind - 21 mehr als am Vortag

Seit Donnerstag weist die Stadt in ihrem Corona-Dashboard auch die Fälle von Mutationen gesondert aus. Demnach stecken hinter den bisher bekannten Infektionen mindestens 87 Fälle von mutierten Virusvarianten. Neun davon kamen zum Donnerstag hinzu.

Alle aktuellen Zahlen zur Pandemie in Dresden wie die Verteilung der Todesfälle nach Alter und Geschlecht finden Sie in diesem Artikel. (SZ+)

Neue Corona-Fälle an Kitas und Schule

Weil sie Kontakt zu den Infizierten hatten, befinden sich in Dresden mittlerweile fast 1.000 Kinder, Lehrer und Erzieher in Quarantäne. Corona-Schwerpunkte bilden dabei die Kitas. Allein dort ist für 600 Kinder und Erzieher eine Quarantäne angeordnet worden (Stand: Donnerstagmittag). Von insgesamt 17 Einrichtungen wurden Infektionen gemeldet. Welche Kitas und Schulen aktuell betroffen sind und was genau passiert, wenn ein Corona-Fall an einer Einrichtung bekannt wird. (SZ+)

So viele Dresdner sind bereits geimpft

Mehr als 100.000 weitere Impfdosen sollen Sachsen in dieser Woche erreichen. Auch Jüngere dürfen sich nun impfen lassen, darunter Lehrer und Erzieher. Aber wie weit sind die Impfungen bei den Hochbetagten vorangekommen? Entspannt sich die Lage in den Pflegeheimen? Und wie viele Dresdner Lehrer wollen sich überhaupt impfen lassen? Die wichtigsten Fragen und Antworten zum Stand der Impfungen in der Landeshauptstadt können Sie hier lesen. (SZ+)

Dresden kontrolliert Corona-Regeln

Das Dresdner Ordnungsamt schickt regelmäßig Mitarbeiter durch das Stadtgebiet, die kontrollieren, ob die aktuell geltenden Corona-Regeln eingehalten werden. Mehr als 200 Mal mussten sie im Februar eine Anzeige dazu schreiben. Das teilte die Stadtverwaltung am Mittwoch mit.

Festgestellt wurden insgesamt 207 Verstöße, darunter 68 Mal gegen die Maskenpflicht. Seit dem 15. Februar müssen die Ertappten dafür deutlich mehr Bußgeld zahlen: Waren es zuvor noch 60 Euro, kostet der Verzicht auf die Mund-Nasen-Bedeckung nun 100 Euro.

Wie häufig Menschen, für die Quarantäne angeordnet wurde, nicht zu Hause angetroffen wurden, lesen Sie hier. (SZ+)

Corona-Mutation an Kita

Bei einem Infizierten an einer Dresdner Kita ist die britische Corona-Mutante festgestellt worden. Das teilte das Gesundheitsamt am Dienstag mit.

Ersten Erkenntnissen zufolge ist es bei einer Infektion an der Einrichtung geblieben. Zurzeit seien 13 Erwachsene und Kinder in Quarantäne. Ob es sich bei dem Infizierten um ein Kind oder einen Erzieher handelt, teilte das Gesundheitsamt nicht mit. Die Behörde spricht auch nicht von einem Ausbruch, da an der Einrichtung bislang nur eine Person positiv auf das Virus getestet wurde. Den Namen der Kita nennt die Behörde nicht.

Den aktuellen Stand zur Ausbreitung der mutierten Varianten in Dresden erfahren Sie hier. (SZ+)

OB Hilbert: "In Dresden sind Öffnungsszenarien denkbar"

"Die Gewerbetreibenden brauchen definitiv Lockerungen", sagt Dresdens Oberbürgermeister Dirk Hilbert (FDP) im großen SZ-Interview zur Coronalage. "Da hängen nackte Existenzen dran." Die November oder Dezember-Hilfen des Bundes seien häufig noch nicht ausgezahlt. "Aber die Menschen, ob Gastronomen, Händler oder Künstler, wollen auch nicht alimentiert werden, sondern ihr Geld durch ihre Arbeit selbst verdienen."

Wie es in Sachen Lockerungen in Dresden weitergehen soll und warum Hilbert Bund und Länder scharf kritisiert, lesen Sie hier. (SZ+)

Die Chefin der Dresdner City-Apotheken Katja-Scarlett Daub machte vor dem Interview einen Corona-Schnelltest bei Oberbürgermeister Dirk Hilbert.
Die Chefin der Dresdner City-Apotheken Katja-Scarlett Daub machte vor dem Interview einen Corona-Schnelltest bei Oberbürgermeister Dirk Hilbert. © René Meinig

Ansturm auf Gärtnereien

Mit Beginn der sonnigen Tage haben die Kunden die Dresdner Gärtnereien regelrecht gestürmt. Denn wer selbst produziert, darf auch öffnen. So wie Gartenbau Rülcker auf der Reicker Straße oder Gartenbau Müller in Leuben. Dort gingen vor allem die selbst produzierten Primeln, Hornveilchen und Stiefmütterchen weg wie warme Semmeln.

"Die Kunden wollen die dunkle Zeiten des Winters und der Pandemie zumindest gefühlt hinter sich lassen und sich mit den Blumen den Frühling ins Haus holen", sagt Thomas Schrön, der Geschäftsführer von Gartenbau Rülcker. Ganz ähnliche Erfahrungen haben auch Andreas Müller und sein Team gemacht. "Mit jedem sonnigen Tag kommen mehr Kunden", sagt Müller.

Es seien definitiv mehr als in den Vorjahren. "Aber das liegt natürlich daran, dass die Gartencenter und Baumärkte nicht öffnen dürfen. Wir sind solidarisch mit denen und hoffen, dass es in Sachsen auch bald wieder möglich ist, was in 13 anderen Bundesländern jetzt funktioniert", sagt Thomas Schrön. Denn er verkauft seine Pflanzen auch an den Großhandel und an Gartencenter. "Ich muss ein Jahr im Voraus die Jungpflanzen bestellen, bekomme sie im August geliefert und ziehe sie dann in unseren Gewächshäusern heran. Im März/April des Vorjahres war nicht absehbar, wie sich die Pandemie entwickelt."

Die ganze Geschichte lesen Sie hier. (SZ+)

Frühblüher werden gerade gut gekauft in der Gärtnerei von Andreas Müller in Leuben.
Frühblüher werden gerade gut gekauft in der Gärtnerei von Andreas Müller in Leuben. ©  Rene Meinig

Eltern: "Schließen Sie Schulen mit Infizierten"

Seit dem 15. Februar sind die Kitas und Grundschulen wieder zurück im Regelbetrieb. Neben der Freude der Kinder und Eltern wächst auch die Sorge vor einer Ansteckung mit dem Coronavirus. Und tatsächlich: Die Zahlen der Kinder, Lehrer und Erzieher, die aufgrund von Infektionsfällen an ihrer Einrichtung in Quarantäne müssen, steigt weiter an.

Mindestens 27 Corona-Infektionen hat es seit Wiederaufnahme des Regelbetriebs in den Dresdner Kitas, Schulen und Horten gegeben. Das ist zumindest die Anzahl an Einrichtungen, an denen Quarantänen wegen enger Kontakte zu einem Infizierten nach dem 15. Februar angeordnet wurden. Am Dienstag kamen mehrere neue dazu.

Möglicherweise gab es an manchen Einrichtungen auch mehrere Corona-Fälle. Darauf deutet in mehreren Fällen hin, dass jeweils zwischen 30 und 50 Personen nach Hause geschickt wurden. Bei nur einem Infizierten wären das sehr viele, angesichts dessen, dass Kindergartengruppen und Schulklassen immer in derselben Zusammensetzung betreut beziehungsweise unterrichtet werden sollen.

Wie viele infizierte Kinder, Erzieher und Lehrer tatsächlich Kitas und Schulen besuchten, bevor sie positiv getestet wurden, ist aber unklar. Weder das Gesundheitsamt, das Landesamt für Schule und Bildung noch das sächsische Kultusministerium haben eine entsprechende Anfrage der Sächsischen Zeitung bislang beantwortet.

Warum manche Dresdner Eltern fordern, betroffene Einrichtungen ganz zu schließen, wonach entschieden wird, wer in Quarantäne muss, und wie Kinder, Lehrer und Erzieher vor Ansteckung geschützt werden sollen, erfahren Sie in diesem Text. (SZ+)

Ärztin soll Corona-Impfstoff gestohlen haben

Die Polizei ermittelt gegen eine Ärztin eines mobilen Impfteams, die am Sonntag bei einem Einsatz mehrere Dosen Corona-Impfstoff entwendet haben soll. Das Deutsche Rote Kreuz, das in Sachsen den Betrieb der Impfzentren organisiert, hat am Nachmittag bestätigt, dass eine Anzeige gestellt wurde, um den Sachverhalt aufzuklären. Was über den Fall bisher bekannt ist. (SZ+)

Büchers Best: "Bei uns bilden sich Schlangen"

Seit zwei Wochen bieten Dresdner Händler per Click & Collect Waren zum Abholen an. Für manche lohnt sich das Geschäft. So berichtet Büchers Best in der Dresdner Neustadt von einer regen Nachfrage. Andere Händler sind verzweifelt. So hat Schuhhändlerin Manuela Pautzsch gerade einmal sechs Paar Schuhe verkaufen können. (SZ+)

Für Büchers Best in der Dresdner Neustadt läuft das Click & Collect-Geschäft einigermaßen gut. Andere Händler berichten von einer regelrechten Flaute.
Für Büchers Best in der Dresdner Neustadt läuft das Click & Collect-Geschäft einigermaßen gut. Andere Händler berichten von einer regelrechten Flaute. © Marion Doering (Archiv)

Altmarktgalerie leuchtete rot

Am Montag beteiligten sich im gesamten Bundesgebiet zahlreiche Geschäfte, Schaufenster und Einkaufszentren an einer Aktion gegen den anhaltenden Corona-Lockdown. Dabei leuchteten die Schaufenster nach Einbruch der Dunkelheit rot.

Auch die Altmarktgalerie am Dresdner Postplatz hat sich beteiligt. Das hatte Centermanager Jens Preißler am Freitag angekündigt. "Mit der Aktion wollen wir ein klares Zeichen setzen und zeigen: Der Handel blutet aus und die Lebendigkeit der Innenstadt ist in Gefahr. Viele Händler stehen mit dem Rücken zur Wand, der anhaltende Lockdown gefährdet zahlreiche Geschäfte in ihrer Existenz und Arbeitsplätze im Handel", so Preißler. Warum es in der Altmarkt-Galerie kein Click & Meet geben wird. (SZ+)

Fordern schnelle Öffnung der Geschäfte: Die Betreiber der Altmarktgalerie am Dresdner Postplatz.
Fordern schnelle Öffnung der Geschäfte: Die Betreiber der Altmarktgalerie am Dresdner Postplatz. © René Meinig

BRN, Filmnächte, Stadtfest: Welche Veranstaltungen finden 2021 statt?

"Es wird keine Bunte Republik Neustadt im Juni geben", sagte Koordinatorin Ulla Wacker auf SZ-Anfrage. "Die Zeit bis dahin wäre zu knapp und die Lage zu unsicher." Momentan sei man mit Einzelveranstaltern im Gespräch, im August eine kleinere Variante zu ermöglichen. Etwa ein Fest auf nur einem Straßenzug oder ein Konzert. Sie sei in Gesprächen mit den anderen Festveranstaltern, damit nicht alle auf das gleiche Wochenende ausweichen.

"Unter den derzeitigen Bedingungen sind wir nicht in der Lage, das Stadtteilfest Sankt Pieschen 2021 zu planen und durchzuführen. Keiner kann uns sagen, wann der ganze Pandemiewahnsinn ein Ende hat", sagen auch die Veranstalter von St. Pieschen.

Welche Veranstaltungen nach bisheriger Planung 2021 in Dresden stattfinden können und warum die Macher der Filmnächte optimistisch auf den Sommer schauen. (SZ+)

Voller Kita-Beitrag trotz gekürzter Zeiten

Seit gut zwei Wochen dürfen die Dresdner Kinder wieder zur Kita gehen. Die Freude bei den Kleinen und ihren Eltern ist groß, doch die strengen Hygieneregeln, die verhindern sollen, dass sich das Coronavirus in den Gemeinschaftseinrichtungen ausbreitet, haben Folgen.

Weil die Erzieher nur festgelegte Gruppen betreuen dürfen und deshalb keinen Früh- und Spätdienst an einem Tag übernehmen können, mussten viele Dresdner Kitas ihre Öffnungszeiten verkürzen. Jetzt reagiert die Politik. (SZ+)

Eltern: "Angst, dass sie das Schuljahr nicht schafft"

Keine Freunde treffen, kein Unterricht und zunehmend schlechte Stimmung: Die Dresdner Schüler der Klassenstufen fünf bis zehn in Gymnasien und Oberschulen sitzen seit Monaten zu Hause und müssen ihre Aufgaben allein lösen. Einen festen Termin, an dem die Kinder wieder zur Schule gehen dürfen, gibt es noch nicht.

Nur die Abschlussklassen haben wieder Präsenzunterricht. Zwar war zuletzt vom 8. März die Rede - um diese Entscheidung zu treffen, sei es aber noch zu früh, sagte Staatskanzleichef Oliver Schenk am Dienstag. Maßgeblich dafür sei die Entwicklung des Infektionsgeschehens.

Während die einen Schüler weiterhin ihre Aufgaben erledigen, fällt das anderen zunehmend schwerer, wie Dresdner Eltern der SZ berichten. (SZ+)

Warteschlange vor Impfzentrum

Vor dem Impfzentrum in der Dresdner Messe kam es am Dienstag, den 23. Februar, aufgrund eines technischen Problems zu Warteschlangen von Dutzenden Impfwilligen. Am Mittag standen hier 50 bis 60 Menschen, die auf ihre zuvor terminlich vereinbarte Coronaschutzimpfung für diesen Tag warten, darunter Ärzte und Pflegekräfte. Das ist der Grund für die Verzögerungen. (SZ+)

Viele wartende Menschen vor dem Impfzentrum an der Messe Dresden.
Viele wartende Menschen vor dem Impfzentrum an der Messe Dresden. © Sven Ellger

Corona-Foto einer Schülerin berührt

Wirklich glauben kann Rebecca Töws es immer noch nicht. "Ich hätte überhaupt nicht damit gerechnet", sagt die 17-Jährige, die am Gymnasium Klotzsche nächstes Jahr ihr Abitur macht.

Und doch hat eine Fachjury des Deutschen Verbands für Fotografie (DVF) am vorletzten Januarwochenende entschieden, dass Töws Aufnahme ihres Alltags als Schülerin im Lockdown das beste Bild von insgesamt 416 eingereichten Werken ist. Das Besondere: Sie hat ihre persönlichen Gefühle zum Corona-Lockdown in ein sehr treffendes Bild gepackt. (SZ+)

Corona-Schnelltests für Stadträte

Die leichten Lockerungen der Corona-Regeln für Kitas und Schulen erfordern offenbar weitere Schutzmaßnahmen gegen das Virus. Dresden bietet künftig Schnelltests für die Stadtratssitzungen an, damit Besucher, Verwaltungsmitarbeiter und Räte vorher Gewissheit haben, ob sie infiziert sind. Nicht nur diese Maßnahme soll die Sitzungen sicherer machen. (SZ+)

Sitzung des Stadtrat Dresden, Corona-bedingt im Messegelände.
Sitzung des Stadtrat Dresden, Corona-bedingt im Messegelände. © René Meinig

Bilanz: Tausende Verstöße gegen Schutzregeln

Für fast 4.300 Verstöße gegen die Corona-Schutz-Regeln hat das Ordnungsamt der Stadt bisher Strafbescheide bearbeitet. Besonders häufig ging es dabei im zweiten Lockdown um die Mund-Nase-Bedeckung und um die Kontaktbeschränkungen. In einem Fall wurde die Staatsanwaltschaft eingeschaltet, weil eine Person keine Maske trug und dafür ein gefälschtes Attest vorlegte.

Wie hoch die gesamte Bußgeldsumme bisher war, können Sie hier lesen. (SZ+)

Selbsthilfe gegen den Corona-Stress

Eine Hilfe kann es sein, sich auf den Mittelpunkt der Kopfdecke zu drücken und dabei die Augen zu schließen, sechs Sekunden lang. Das wirkt beruhigend, sagt die Dresdner Ärztin Bettina Hauswald. Sie ist Akupunktur-Fachfrau und hat Empfehlungen gegen den Corona-Stress parat, die man selbst umsetzen kann. Sie hat auch einen Tipp, wie man das Immunsystem stärken kann.

Alle Empfehlungen von Bettina Hauswald haben wir hier für Sie zusammengefasst. (SZ+)

Fahrlehrer demonstrieren in Dresden

Um auf ihre Situation im weiter andauernden Corona-Lockdown aufmerksam zu machen, haben sich am Freitagvormittag Fahrlehrer aus ganz Sachsen zur einer Demonstration in Dresden getroffen.

Rund 180 Fahrschulwagen bildeten auf dem Festplatz an der Pieschener Allee in mehreren Reihen einen Kreis, darunter fünf Lkw und zwei Busse. Es sei nicht nachvollziehbar, warum andere Bundesländer die Fahrlehrer in Theorie und Praxis unterrichten ließen, und nur Sachsen nicht. Auch die Begriffe "Berufsverbot" und "Enteignung" fielen. (SZ+)

Wie werden die Schulen coronasicherer?

Die erste Schulwoche ist in vollem Gange - und viele Dresdner Eltern sind froh, dass an ihrer Stelle nun wieder die Profis den Unterricht übernehmen. Seit diesem Montag sind Sachsens Grundschulen und Kitas im eingeschränkten Regelbetrieb geöffnet, und auch in Dresden drücken jetzt neben den Abschlussschülern auch wieder die Erst- bis Viertklässler die Schulbank.

Bei vielen Familien und Pädagogen bleibt ein mulmiges Gefühl. Kam die Öffnung zu zeitig? Reichen die Hygieneregeln aus, um die Ausbreitung des Coronavirus im Griff zu behalten? Muss mein Kind womöglich in Quarantäne oder werden die Schulen ohnehin bald wieder geschlossen? (SZ+)

Mutiertes Coronavirus breitet sich in Dresden aus

Das Infektionsniveau ist so niedrig wie zuletzt im Oktober und in den Krankenhäusern ist soetwas wie Entspannung zu spüren. Trotzdem, die Furcht vor einer dritten Welle ist groß. Nicht zuletzt wegen neuer Virusvarianten.

Die britische Mutante breitet sich bereits in Dresden aus. Von drei Fällen war in der vergangenen Woche noch die Rede. Inzwischen sind es 13. Das hat Sozialbürgermeisterin Kristin Kaufmann (Linke) am Mittwoch im SZ-Gespräch gesagt und erklärt, wie gut das Gesundheitsamt auf eine weitere Ausbreitung vorbereitet ist und wie Quarantänebrecher ausfindig gemacht werden. (SZ+)

Bilanz: Tausende Verstöße gegen Schutzregeln

Für fast 4.300 Verstöße gegen die Corona-Schutz-Regeln hat das Ordnungsamt der Stadt bisher Strafbescheide bearbeitet. Besonders häufig ging es dabei im zweiten Lockdown um die Mund-Nase-Bedeckung und um die Kontaktbeschränkungen. In einem Fall wurde die Staatsanwaltschaft eingeschaltet, weil eine Person keine Maske trug und dafür ein gefälschtes Attest vorlegte.

Wie hoch die gesamte Bußgeldsumme bisher war, können Sie hier lesen. (SZ+)

Trotz Schulstart weiter zu Hause

Den Schulstart am Montag haben nicht alle Kinder mitgemacht, die jetzt wieder zur Schule gehen dürfen. Der Grund: Die Schulpflicht ist ausgesetzt und es gibt Dresdner Eltern, denen das Infektionsrisiko zu hoch ist. Sie haben beschlossen, ihre Kinder weiter zu Hause zu behalten. Das heißt, diese Schüler müssen weiterhin auch zu Hause lernen.

Lesen Sie hier die Argumente der Eltern und was die Schulleiter dazu sagen. (SZ+)

Schlange stehen am Möbelhaus

Die neue Einkaufsmöglichkeit Click & Collect haben am Montag und am Dienstag viele Kunden genutzt, um bei Ikea einzukaufen. 1.200 Bestellungen wurden allein am Montag abgeholt. Doch noch läuft das Geschäft längst nicht bei allen Geschäften so, wie bei dem Möbelhaus.

Wann die Baumärkte mit mehr Kunden rechnen und wie es kleineren Geschäften mit der neuen Einkaufsmöglichkeit geht, lesen Sie hier. (SZ+)

Hartmut Buse, der Chef von Ikea Dresden, packt selbst mit an und packt Bestellungen auf die Einkaufwagen. Später bekommen die Kunden dann den Wagen mit ihren Bestellungen.
Hartmut Buse, der Chef von Ikea Dresden, packt selbst mit an und packt Bestellungen auf die Einkaufwagen. Später bekommen die Kunden dann den Wagen mit ihren Bestellungen. © Marion Doering

Test-Problem beim Start in den Kitas

Das ist eine Entlastung für Eltern: Der eingeschränkte Kita-Regelbetrieb hat angefangen. Aber es muss getestet werden. Unklar ist, wer diese Tests bezahlen soll. Darüber gibt es Streit, denn die Stadt sieht sich bei freien Trägern dazu nicht verpflichtet.

Wie die Argumente der verschiedenen Seiten lauten. (SZ+)

Jedes sechste Dresdner Kind in der Notbetreuung

Der Kreis der Kinder war eng begrenzt. Nur wenige kleine Dresdner durften in den vergangenen zwei Monaten eine Kita besuchen. Nun hat die Stadtverwaltung Zahlen genannt, wie viele Kinder in die Notbetreuung geschickt wurden.

Demnach waren am Montag vergangener Woche im Krippen- und Kindergartenbereich genau 6.431 Kinder in den kommunalen und freien Einrichtungen anwesend. Normalerweise wären es reichlich 25.600. Somit ist ein Viertel aller Knirpse trotz Lockdowns weiterhin in die Kita gegangen. (SZ+)

Dresden hebt Ausgangssperre und 15-Kilometer-Radius auf

Nach Wochen mit starken Einschränkungen für die Dresdner sollen bald die ersten Lockerungen kommen. Für Schulen, Friseure, Geschäfte und vieles mehr, regelt dies allerdings weiterhin das Land.

Nun hat die Staatsregierung angekündigt, dass jeder Landkreis und jede kreisfreie Stadt im Freistaat selbst entscheiden kann, ob sie die nächtlichen Ausgangssperren und die Begrenzung des Bewegungsradius aufhebt. So sieht der Plan von Dresdens Oberbürgermeister Dirk Hilbert (FDP) aus. (SZ+)

Mutiertes Virus innerhalb Dresdens weitergegeben

Die Infektionszahlen sinken. Doch die Furcht vor neuen Virusmutationen ist groß. Würde eine der ansteckenderen Varianten jetzt die Oberhand gewinnen, würde die Coronakurve wieder exponentiell steigen, warnte Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) am Mittwoch.

Trotz dieser Gefahr finden immer noch Reisen zwischen den Virusvarianten-Ländern Großbritannien, Südafrika, Brasilien, Portugal und Irland sowie Dresden statt. Das hat eine SZ-Anfrage ergeben. Durch zwei dieser Reisen konnten Viren bereits in die Landeshauptstadt gelangen. (SZ+)

Weiterführende Artikel

Sachsen: Gericht kippt Ausgangs-Beschränkungen

Sachsen: Gericht kippt Ausgangs-Beschränkungen

Gekippte Regeln ab Montag bereits gestrichen, Mehrheit steht hinter Corona-Maßnahmen, fast alle Kreise in Sachsen unter Inzidenz 100 - unser Newsblog.

Spahn: "Auch ich bin diese Pandemie leid"

Spahn: "Auch ich bin diese Pandemie leid"

Trotz sinkender Infektionszahlen wächst die Sorge vor den Mutationen des Coronavirus. Auch er habe langsam genug, gibt Gesundheitsminister Spahn zu.

Nachrichten und Hintergründe zum Coronavirus bekommen Sie von uns auch per E-Mail. Hier können Sie sich für unseren Newsletter zum Coronavirus anmelden.

Abonnieren Sie unseren kostenlosen Newsletter "Dresden kompakt" und erhalten Sie alle Nachrichten aus der Stadt jeden Abend direkt in Ihr Postfach.

Mehr Nachrichten aus Dresden lesen Sie hier.

Mehr zum Thema Dresden