merken
PLUS Sachsen

Quarantäne: Ungeimpfte künftig ohne Lohnfortzahlung

Wie umgehen mit Ungeimpften im Falle einer Corona-Quarantäne? Die Amtschefs der Gesundheitsministerien sind für den Wegfall der Staatszuschüsse.

Für Ungeimpfte, die in Corona-Quarantäne müssen, soll es künftig keine aus Steuergeldern finanzierte Lohnfortzahlung mehr geben.
Für Ungeimpfte, die in Corona-Quarantäne müssen, soll es künftig keine aus Steuergeldern finanzierte Lohnfortzahlung mehr geben. © SZ/Uwe Soeder

Berlin/Dresden. Für ungeimpfte Arbeitnehmer, die in Corona-Quarantäne müssen, soll es künftig keine aus Steuermitteln finanzierte Lohnfortzahlung mehr geben. Das erfuhr Sächsische.de am Freitag aus Teilnehmerkreisen der Konferenz der Amtschefs der Gesundheitsministerien. Das Gremium einigte sich demnach darauf, den Gesundheitsministern von Bund und Ländern, die am Mittwoch nächster Woche darüber entscheiden wollen, eine entsprechende Beschlussvorlage vorzulegen.

Weiterführende Artikel

Zahl der Corona-Patienten in Sachsens Kliniken steigt

Zahl der Corona-Patienten in Sachsens Kliniken steigt

Erzgebirgskreis ist Hotspot in Sachsen, Inzidenz bundesweit auf höchstem Wert seit Mai, Länder weiter für einheitliche Corona-Regeln - unser Newsblog.

Was ungeimpfte Arbeitnehmer wissen sollten

Was ungeimpfte Arbeitnehmer wissen sollten

Quarantäne kann auch finanzielle Folgen haben, denn der Staat will bei Ungeimpften ab 11. Oktober nicht mehr einspringen. Was das bedeutet - ein Überblick.

Der Wegfall der Lohnfortzahlungen für Ungeimpfte in Quarantäne ist umstritten. Während Kritiker vor einer „Impfpflicht durch die Hintertür“ warnen, verweisen Befürworter darauf, dass das Infektionsschutzgesetz einen entsprechenden Einschnitt vorsieht, und es dem Steuerzahler nicht länger zuzumuten sei, diese Kosten trotz vieler Impfangebote mitzutragen.

Wandern
Schritt für Schritt
Schritt für Schritt

Gerne an der frischen Luft und immer in Bewegung? Wanderwege, Tipps und Tricks finden Sie hier.

Sachsen hatte bereits im Vorfeld angekündigt, sich einer bundesweiten Lösung anzuschließen.

Mehr zum Thema Sachsen