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Verschärfte Maskenpflicht in Bus und Bahn

Die Bundes-Notbremse sorgte auch im Nahverkehr in Mittelsachsen für Veränderungen. Der Bund bestätigt, FFP2 ist Pflicht und die OP-Maske passé.

Für Laura ist sie schon selbstverständlich, die FFP2-Maske. In Bussen und Bahnen müssen die Fahrgäste ab sofort ausschließlich FFP2-, KN 95- oder N 95-Masken tragen.
Für Laura ist sie schon selbstverständlich, die FFP2-Maske. In Bussen und Bahnen müssen die Fahrgäste ab sofort ausschließlich FFP2-, KN 95- oder N 95-Masken tragen. © Dietmar Thomas

Mittelsachsen. Einige Fahrgäste in den Bussen und Bahnen in der Region Döbeln müssen sich umgewöhnen. Denn in den Fahrzeugen gilt nach dem neuen Infektionsschutzgesetz eine Pflicht zum Tragen einer FFP2- oder einer vergleichbaren Maske.

Das Bundesgesundheitsministerium bestätigte auf Nachfrage von Sächsische.de: In Bus, Bahn, Tram oder auch im Taxi ist die FFP2-Maske Pflicht, als vergleichbar gelten die Standards KN 95 und N 95. Die Regeländerung erklärt das Bundesgesundheitsministerium vor allem mit dem Eigen- und Fremdschutz, den eine korrekt sitzende FFP-Maske bieten könne – „insbesondere vor dem Hintergrund von Virus-Mutationen“, meint eine Sprecherin.

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Ordnungsbehörde für Masken-Kontrolle zuständig

Die Mitteldeutsche Regiobahn weise auf ihrer Internetseite und auf Plakaten bereits auf die veränderte Maskenart hin. Aber die jetzt vorgeschriebenen Masken würden die Fahrgäste aufgrund der heftigen Diskussionen zu Beginn der Maskenpflicht in Bus und Bahn ohnehin schon nutzen, erklärt ein Sprecher. Er habe den Eindruck, dass es in der hiesigen Region im Vergleich zu anderen Ballungsgebieten weniger Aufregung um die neue Regelung gebe.

Das bestätigt auch Regiobus. „Wir haben unsere Fahrer angehalten, die Fahrgäste darauf hinzuweisen, dass diese Masken jetzt Pflicht sind“, sagt Henning Schmidt, Fachbereichsleiter Verkehr bei Regiobus. In den ersten Tagen müsse sich das sicher erst noch einspielen. Schmidt weist aber gleichzeitig darauf hin: „Das Gesetz richtet sich an die Bürger.“ Für die Kontrolle, dass diese Maskenpflicht eingehalten wird, seien demnach die Ordnungsbehörden zuständig.

Bus-Fahrplan bleibt trotz Schulschließung

Insgesamt hätten sich die Menschen aber schon daran gewöhnt, dass sie in den Bussen eine Masken tragen müssen, und sie halten sich auch daran. Entscheidend sei, „dass die Bürger erkennen, weshalb diese Maßnahmen nötig sind und diese mittragen“, meint Schmidt.

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Trotz, dass die meisten Schüler jetzt wieder im Homeschooling lernen müssen, behalte Regiobus den normalen Fahrplan bei. „Das Fahrgastaufkommen ist zwar wieder drastisch zurückgegangen, aber es werden ja weiter Schüler befördert“, sagt der Fachbereichsleiter Verkehr. Denn die Förderschulen bleiben komplett geöffnet und auch die Schüler der Abschlussklassen an Grund-, Ober- und Berufsschulen sowie den Gymnasien besuchen den Präsenzunterricht.

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