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Arbeit und Bildung

Die Geschichte des Hyperlinks

Links sind im Internet allgegenwärtig, denn hierdurch können Informationen noch schneller gefunden werden.

Bibliothek in Dublin
Bibliothek in Dublin © Tünde Bede

Ein Internet ohne Hyperlink ist kaum vorstellbar, denn ohne würde es gar nicht funktionieren. Doch wie wurde der Link überhaupt erfunden? Ein Einblick in eine längst vergessene Geschichte. 

Die Geburtsstunde des Hyperlinks im Jahr 1945

Das Konzept des Hyperlinks hatte seine Geburt bereits im Jahr 1945, denn es gab ein massives Problem. Die Wissenschaftler konnten Informationen nicht schnell genug finden und wenn nun ein Bericht gelesen werden sollte, dessen Quellen ebenfalls geprüft werden sollten, dann dauerte dies einige Tage und Wochen.

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Vannevar Bush war ein Berater aus der Wissenschaft von US-Präsident Roosevelt während des Zweiten Weltkrieges. Er schrieb einen Artikel mit dem Titel "As we May think" für das Magazin "Atlantic Monthly" und beschrieb darin, dass Wissenschaftler kaum noch einen Überblick behalten können. Die Flut an Wissen ist zu gewaltig. Er führte folgendes aus:

"Das menschliche Wissen wächst mit einer wunderbaren Geschwindigkeit, aber die Techniken, mit denen wir uns einen Weg durch dieses Labyrinth zur gerade wichtigen Einzelheit bahnen, stammen noch aus dem Mittelalter"? hiermit hatte er recht, denn die Aufbewahrung von Informationen hatte sich seither nicht geändert.

Als Lösung wurde ein Gerät präsentiert, welches Print-Medien als Mikrofilm speichern konnte. Das Produkt verfügte sogar über einen Scanner und die Besonderheit war, dass Beiträge miteinander verknüpft werden konnten. Es entstand folglich ein Pfad und so ähnlich ist es heute im Internet mit den Links.

Der Start des Hyperlinks

Im Jahr 1965 gab es folglich den Begriff Hypertext, wobei Texte mit einem Verweis (Hyperlink) verknüpft werden konnten. Das war aber noch in einer Zeit, als es das Internet gar nicht gab. Das Ziel war eine Wissensdatenbank. Auf dieses Prinzip baut das heutige Internet jedoch auf.

Das System wurde weiterhin verbessert, so kam es im Jahr 1968 zu einer Revolution. Das System oN-Line System (NLS) wurde von Douglas Engelbart vorgestellt. Jetzt konnten Berichte und Notizen auf einer Arbeitsumgebung abgesichert werden ? alles über elektronische Verweise.

Im Jahr 1989 gab es dann den Vorschlag von Tim Berners-Lee, dass die Datenmengen des europäischen Teilchenbeschleunigers CERN in einem Netz von Wissen aufgebaut wird. Hieraus wurde das Internet geschaffen.

Es gab zu Beginn, nämlich noch keine Suchmaschinen wie Google oder Bing, sondern nur Link-Verzeichnisse. Nur Webseiten, die präsent auf diesen Verzeichnissen waren, erhielten überhaupt Besucher.

Kaum Sichtbarkeit ohne Links

Das Prinzip ist heute identisch, denn wer nicht von anderen Webseiten verlinkt wird, erhält kaum Besucher. Links sind noch immer ein Zeichen dafür, ob der Inhalt der Webseite überhaupt relevant ist und ob dem Betreiber vertraut werden kann. Um die Sichtbarkeit der Seiteninhalte in Suchmaschinen zu steigern, kann man beispielsweise deutsche Premium Backlinks kaufen, den hochwertige Seitenlinks sind weitaus effektiver als etwa Links von unbedeutenden Seiten, die selbst kaum über Besucher verfügen. Studien bestätigen diese Ansichten immer wieder. So hat sich aus den Links ein Merkmal für qualitativen Inhalt auf Webseiten ergeben.

Dieser Artikel entstand in Zusammenarbeit mit dem externen Redakteur R. Schulz.