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Lange erinnert an den Uhrvater

Der Luxusuhrenhersteller aus Glashütte legt drei neue Ausführungen in einer bereits bestehenden Modellreihe vor.

Arnd Einhorn, Pressesprecher der Lange Uhren GmbH, zeigt die drei neuen Uhrenmodelle.
Arnd Einhorn, Pressesprecher der Lange Uhren GmbH, zeigt die drei neuen Uhrenmodelle. © Egbert Kamprath

Vor 175 Jahren wurde von Ferdinand Adolph Lange mit der Errichtung der ersten Manufaktur die Glashütter Feinuhrmacherei begründet. Der Luxusuhrenhersteller Lange, der sich in der Tradition von diesem erfolgreichen Uhrenfabrikanten sieht, hat das zum Anlass genommen, eine neue Uhrenkollektion auf den Markt zu bringen. Vorgestellt  wurde diese Anfang September auf der Uhrenausstellung Watches & Wonders in Schanghai und kürzlich im Rahmen der Einweihung des Walter-Lange-Denkmals auf dem neu gestalteten Glashütter Kirchenvorplatz.

Das Unternehmen präsentiert drei limitierte Editionen mit dem Namenszusatz „Homage to F. A. Lange“. Die Gehäuse der drei Modelle sind aus Honiggold gefertigt. "Das seltene, eigens für A. Lange & Söhne entwickelte Gehäusematerial zeichnet sich durch eine besondere Härte und einen warmen Glanz aus", erklärt Lange-Sprecher Arnd Einhorn.

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Die drei neuen Uhrenmodelle der 1815-Modellreihe: Thin, Rattrapante und Tourbograph Perpetual (von links). Die Zeitmesser besitzen jeweils ein Gehäuse aus Honiggold.
Die drei neuen Uhrenmodelle der 1815-Modellreihe: Thin, Rattrapante und Tourbograph Perpetual (von links). Die Zeitmesser besitzen jeweils ein Gehäuse aus Honiggold. © © Lange Uhren GmbH

Vorgestellt wurden das Modell 1815 Rattrapante Honeygold, der Tourbograph Perpetual Honeygold und der Zeitmesser 1815 Thin Honeygold. Sie sind Teil der 1815-Uhrenfamilie, die mit ihrem Namen auf das Geburtsjahr von Ferdinand Adolph Lange verweist. Die schlichte Zwei-Zeiger-Uhr Thin erinnert an Langes legendäre Taschenuhren. Das Modell Rattrapante hat dagegen ein kompliziertes, aus 365 Einzelteilen bestehendes Uhrwerk. Mit dieser Uhr lassen sich während einer laufenden Zeitmessung beliebig viele Zwischenzeiten innerhalb einer Minute messen. 

Noch komplizierter ist das Uhrwerk des Modells Tourbograph Perpetual, das aus 684 Einzelteilen besteht. Eine der Anzeigen kann bis zum Jahr 2100 alle Monatslängen richtig wiedergeben. Nach einer einmaligen Korrektur ist sein Kalendarium dann wieder für das nächste Jahrhundert richtig eingestellt, so Einhorn. Zudem wird bei dieser Uhr das aktuelle Datum auf den drei Hilfszifferblättern angezeigt. Die Uhr besitzt eine auf 122,6 Jahre genau berechnete Mondphasenanzeige. Mit dem Zeitmesser lassen sich während einer laufenden Zeitmessung beliebig viele Zwischenzeiten stoppen. 

Billig sind die Uhren nicht. Das Modell Thin kostet 33.000 Euro, das Modell Rattrapante 130.000 Euro und der Tourbograph 500.000 Euro.

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