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O2 will bald wieder ans Netz

Am Wochenende soll der O2-Mobilfunk im Raum Schmiedeberg-Naundorf wieder funktionieren. Das war ein Anliegen bei der Aktion Redaktion auf Rädern.

Von Franz Herz
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Falko Uyma, Stadtrat aus Schmiedeberg und leitender Mitarbeiter der Schmiedeberger Gießerei, kam hier zur Redaktion auf Rädern in Schmiedeberg.
Falko Uyma, Stadtrat aus Schmiedeberg und leitender Mitarbeiter der Schmiedeberger Gießerei, kam hier zur Redaktion auf Rädern in Schmiedeberg. © Egbert Kamprath

Einen ersten Erfolg kann die Aktion von Sächsische.de mit ihrer Aktion Redaktion auf Rädern schon verzeichnen. In Vorbereitung des Termins am Mittwochnachmittag in Schmiedeberg hat Markus Geiger über die wochenlangen Probleme mit dem Mobilfunkempfang im O2-Netz informiert.

Zum Wochenende soll es wieder funken

Darauf hatte sich Sächsische.de an den Telefonica-Konzern gewandt, der das O2-Netz betreibt. Obwohl der Netzausfall schon sechs Wochen andauerte, konnte dieser Ende vergangener Woche keinen Termin nennen, wann O2 wieder von dem Funkmast hinter dem Schloss Naundorf funkt.

Anbieter bittet um Entschuldigung

Doch am Mittwochabend kam eine E-Mail von Telefonica-Sprecher Jörg Borm mit einer guten Nachricht. Er schreibt: „Ende der Woche sollen die Arbeiten an der Anlage beendet sein, sodass die Mobilfunkversorgung zum Wochenende wiederhergestellt sein sollte. Für etwaige Unannehmlichkeiten im Zusammenhang mit den Arbeiten bitten wir unsere Kunden um Entschuldigung.“

Wie er in einer früheren Antwort mitgeteilt hat, bietet O2 von jetzt an auch den neuen 5G-Standard in seinem Mobilfunknetz im Raum Schmiedeberg-Naundorf an. Das ist eine gute Nachricht. Noch besser wäre das nächste Mal, wenn eine solche technische Aufrüstung ohne wochenlangen Netzausfall käme.

Dauerbrenner ist die Straße im Molchgrund

Beim Termin der SZ-Redaktion mit unserer Redaktion auf Rädern am Mittwoch in Schmiedeberg haben Schmiedeberger, aber auch Leser aus Obercarsdorf, Naundorf, Schönfeld, Hermsdorf/Erzgebirge und Dippoldiswalde eine Fülle von Anliegen an die Redaktion herangetragen. Teilweise sind es Dinge, die jetzt an die entsprechenden Stellen in Redaktion und Produktion von Sächsische.de und Sächsischer Zeitung herangetragen werden. Teilweise sind es Ärgernisse, für die verschiedene öffentliche Stellen zuständig sind. An diese werden wir in den nächsten Tagen damit herangehen. Teilweise sind es Anregungen für unsere tägliche Arbeit, die wir auch aufnehmen werden.

Ein Dauerbrenner, der die Schmiedeberger schon viele Jahre ärgert, und der von vielen Besuchern am Redaktionsbus angesprochen wurde, ist der schlechte Zustand der Staatsstraße im Molchgrund. Andere Probleme sind der Zustand der städtischen Wohnungen im Ortsteil Naundorf, ungepflegte Bäume oder ein Weg entlang der Weißeritz, der immer mehr Schlaglöcher bekommt.