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Neues Lokal in Dresden-Pieschen

Christoph Töpfer eröffnete das "Rausch" auf der Bürgerstraße wieder. Er ist kein Unbekannter in der Dresdner Clubszene. Was Gäste in seinem Lokal erwartet.

Barkeeper Toni Zortel putzt Biertanks im Neuen Lokal Rausch auf der Bürgerstrasse.
Barkeeper Toni Zortel putzt Biertanks im Neuen Lokal Rausch auf der Bürgerstrasse. © Sven Ellger

Dresden. Bier aus dem Tank - das gibt es jetzt in gleich zwei neuen Lokalen in Dresden. In Grubers Welt auf der Louisenstraße in der Neustadt und im wiedereröffneten "Rausch" auf der Bürgerstraße in Pieschen. 

Dort traute sich Christoph Töpfer an das Pilsner Urquell aus dem Tank, das, je nach Zapfart, mit mal mehr oder weniger Schaum aus dem Hahn kommt. Wie bei Grubers Welt wird das Pilsner Urquell direkt nach Abfüllung in der Brauerei in Vakuum-Stahl-Tanks gepumpt und an den Zielort geliefert. Auf dem Weg von der Brauerei zum Lokal kommt das Bier zu keinem Zeitpunkt mit Kohlensäure oder Sauerstoff in Berührung. Somit bleibt der natürliche CO2-Gehalt erhalten und die Frische und Milde des Bieres gehen nicht verloren.

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Dazu gibt es Speisen mit einem Fokus auf regionales und Bio-Essen, aber zu bezahlbaren Preisen, wie Töpfer verspricht. Denn er will mit seinem Lokal einen Treffpunkt für alle Menschen schaffen, egal ob Familien oder feierwillige Freundesgruppen. 

Dazu soll es Lesungen und Konzerte geben  - alles in coronakonformem Rahmen. Platz gibt es genug, die Räume erstrecken sich über drei Etagen. Als Partner holte Töpfer sich Sebastian Tröger, Betreiber der Dresdner Spirituosen-Manufaktur "Absyntheum", mit ins Boot.

Töpfer hatte das Lokal, das vorher "&Rausch" hieß, im Frühling übernommen. Die früheren Inhaber wollen sich auf ihr Geschäft rings um die "Neue Sachlichkeit" im Kraftwerk Mitte konzentrieren. Durch die Coronapandemie konnte Töpfer erst später starten als geplant. 

Klubnetz Dresden mitgegründet

Christoph Töpfer ist in Dresden kein Unbekannter. Wer sich in der Clubszene auskennt, kennt ihn als Besitzer von "Sabotage" und "TBA". Der Kampf um das Sabotage war 2017 verloren. Gäste hatten noch Unterschriften gesammelt. Doch es half nichts. Nachbarn hatten sich beschwert. "Es war schon immer eine konfliktreiche Situation, einen Klub mitten im Wohngebiet zu betreiben", sagte Töpfer damals. 

Beschwerden über Lärm habe es immer mal gegeben, allerdings habe man die Probleme meist im persönlichen Gespräch mit den Anwohnern klären können. Doch die Nachbarschaft habe sich verändert. "Die neuen Bewohner hatten kein Interesse daran, Dinge direkt mit uns zu klären", sagt Töpfer enttäuscht. "Sie haben sich stattdessen lieber an die Stadt gewandt."

Außerdem machte sich Töpfer immer wieder für die ganze Clubszene in der Stadt stark, gründete den Verein Klubnetz Dresden mit und kämpfte, letztlich erfolgreich, für die Abschaffung der Sperrstunde. Mit einer Petition hatte er sich gegen die Regelung eingesetzt. 

Um trotz der Sperrstunde öffnen zu dürfen, muss er jährlich eine Ausnahmegenehmigung bei der Stadt beantragen. "Das kostet mich pro Jahr um die 2.200 Euro", so Töpfer. Mehr als 3.600 Dresdner hatten die Petition unterschrieben, die beim Stadtrat eingereicht wurde.

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2016 hatte das "&Rausch" eröffnet. Die früheren Gastronomen waren nach dem Auszug des Frankreichladens "Savoir vivre" eingezogen. Sie vereinten Café und Kneipe miteinander. 

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