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Dresdner Stardirigent lehnt frustriert Chefposten ab

Maestro Hartmut Haenchen klagt, dass er als Chefdirigent heutzutage zu wenig arbeiten dürfte. Also gastiert er und entdeckt gerade Qualitäten der Provinz.

Von Bernd Klempnow
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Hartmut Haenchen kann Orchester aller Couleur zu Höchstleistungen inspirieren. Entsprechende Jubelkritiken belegen es.
Hartmut Haenchen kann Orchester aller Couleur zu Höchstleistungen inspirieren. Entsprechende Jubelkritiken belegen es. © ©Fondazione Accademia Nazionale

Der Dresdner Hartmut Haenchen ist ein Dirigent der aussterbenden Art. Während gefragte Kapellmeister gern mehrere Positionen und im Zweifel auch auf verschiedenen Kontinenten innehaben wie der Gewandhauskapellmeister Andris Nelsons, nimmt der 79-Jährige nicht mal eine an. Angebote erhält der ehemals langjährige Generalmusikdirektor der Niederländischen Oper Amsterdam. „Doch der heutige Arbeitsumfang mit einer Anwesenheit von nur acht bis zwölf Wochen entspricht nicht meinem Verständnis von diesem Amt. Da bin ich altmodisch. Ein Chef muss anwesend sein, alle Vorspiele erleben, das Programm mitentwickeln.“

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