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Lieben wir zu vernünftig?

Das Dresdner Staatsschauspiel analysiert, warum wir so gefühllos auf Partnersuche sind. Und warum Beyoncé sich von Jay-Z trennen sollte.

Von Tim Ruben Weimer
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Wo bleibt das Gefühl der Liebe im spätkapitalistischen Zeitalter? Das Thema im Kleinen Haus am Dresdner Staatsschauspiel.
Wo bleibt das Gefühl der Liebe im spätkapitalistischen Zeitalter? Das Thema im Kleinen Haus am Dresdner Staatsschauspiel. © Sebastian Hoppe/Staatsschauspiel Dresden

Dresden. Wann waren Sie das letzte Mal verliebt? Und? Haben Sie es gespürt? Diese Schmetterlinge im Bauch, diese Zuneigung zu der "einzig wahren" Person, mit der Sie am liebsten jede freie Minute Ihres Lebens verbrächten? Wie, das haben Sie nicht? Bei der Partnerwahl stellen sich bei Ihnen irgendwie so gar keine Gefühle ein? Dann sind Sie vielleicht genauso eine "lauwarme Herdplatte" wie Leonado DiCaprio.

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