Dresden
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Ohne Maske gefahren und Hitlergruß gezeigt

In einer Dresdner Straßenbahn kommt es zu einer Auseinandersetzung. Kurze Zeit später wird die Polizei wieder auf den Beschuldigten aufmerksam.

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In einer Dresdner Straßenbahn ist es am Sonntagabend zu einer Auseinandersetzung gekommen. Ein Fahrgast hatte keine Maske getragen.
In einer Dresdner Straßenbahn ist es am Sonntagabend zu einer Auseinandersetzung gekommen. Ein Fahrgast hatte keine Maske getragen. © Christian Juppe (Symbolbild)

Dresden. Die Dresdner Polizei ermittelt derzeit gegen einen 34-jährigen Deutschen, dem unter das Verwenden von Kennzeichen verfassungswidriger Organisationen vorgeworfen wird.

Der Mann fiel am späten Sonntagabend in einer Straßenbahn der Linie 12 auf der Blasewitzer Straße auf, da er ohne Maske unterwegs war. Als ihn ein anderer Fahrgast ansprach, bedrohte er diesen und versuchte ihn zu schlagen. Der Fahrgast konnte den Schlägen ausweichen. Danach zeigte der Angreifer den Hitlergruß. Alarmierte Beamte stellten ihn, verließen mit ihm an der Haltestelle Augsburger Straße die Straßenbahn und fertigten die entsprechenden Anzeigen.

Kurze Zeit später meldete sich eine Frau bei der Polizei. Sie sei von einem zunächst Unbekannten auf der Loschwitzer Straße verfolgt worden. Der Mann hatte sie bedroht und ihr gegenüber ebenfalls den Hitlergruß skandiert. Aufgrund der Beschreibung und der Nähe zum ersten Tatort, konnte der 34-Jährige als Tatverdächtiger erkannt werden.

Gegen ihn wird nun in zwei Fällen wegen des Hitlergrußes sowie wegen Bedrohung und versuchter Körperverletzung ermittelt.