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Dresden hat Pegida satt

Hunderte haben am Sonntag gegen die fremdenfeindliche Bewegung demonstriert. Ist es der Wendepunkt?

Von Sandro Rahrisch & Alexander Schneider & Christoph Springer & Andreas Weller
 6 Min.
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In der Dresdner Innenstadt haben am Sonntag Hunderte Menschen für Toleranz und Weltoffenheit sowie gegen Pegida demonstriert.
In der Dresdner Innenstadt haben am Sonntag Hunderte Menschen für Toleranz und Weltoffenheit sowie gegen Pegida demonstriert. © Ronald Bonß

Dresden. Was Dresden in den vergangenen sechs Jahren aushalten musste, war eine Herausforderung. Da sind sich an diesem Sonntag alle einig – die Pfarrerin der Frauenkirche, der ehemalige Bundesinnenminister, der Oberbürgermeister und alle, die sich Pegida montags wieder und wieder in den Weg stellten. „Die Demonstrationsfreiheit fordert einen heraus, weil man Dinge aushalten muss, die man kaum ertragen kann“, sagt Dirk Hilbert (FDP). Das Stadtoberhaupt spricht am Sonntagnachmittag auf dem Dresdner Altmarkt vor rund 200 Menschen. Sie sind dem Aufruf von CDU, FDP und der Sächsischen Bibliotheksgesellschaft gefolgt. Das Motto der Demonstration: Demokratie braucht Rückgrat. Auf der anderen Seite der Wilsdruffer Straße, vor der Frauenkirche, stehen zur selben Zeit bis zu 700 Menschen. Ihr Anliegen ist dasselbe, sie drücken es nur mit anderen Worten aus: Herz statt Hetze.

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