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Zwei Fahrscheinautomaten im VVO-Gebiet nehmen kein Bargeld mehr an

Der Verkehrsverbund Oberelbe testet das bargeldlose Bezahlen. Dazu werden zwei Automaten am Rand von Dresden und in Heidenau umgerüstet.

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Zwei von 107 VVO-Ticketautomaten an Bahnhofen nehmen ab Donnerstag kein Bargeld mehr an.
Zwei von 107 VVO-Ticketautomaten an Bahnhofen nehmen ab Donnerstag kein Bargeld mehr an. © Symbolbild/Archiv/René Plaul

Dresden. Zwei von insgesamt 107 VVO-Ticketautomaten an den Bahnhöfen im Gebiet des Verkehrsverbundes Oberelbe (VVO) nehmen ab Donnerstag kein Bargeld mehr an. Sie wurden auf ausschließlich bargeldloses Bezahlen umgerüstet. Es handelt sich um einen Test. Die VVO-Verantwortlichen erhoffen sich dabei weitere Impulse zur Gestaltung des Fahrscheinverkaufs in der Zukunft.

In Zschachwitz und Heidenau-Großsedlitz stehen die Automaten, die nur noch mit elektronischer Bezahlung funktionieren. Laut VVO-Projektleiter Alexander Zschoche entspricht das einem Trend: "Seit 2019 ist der Anteil der Ticketverkäufe, die an den Automaten mit Karte gezahlt werden, von 27 Prozent auf 42 Prozent gestiegen." Zudem habe auch der Marktanteil der Ticket-Apps zugenommen.

Die 107 Ticketautomaten an des VVO an den Bahnhöfen haben alle ein "Kontaktlos-Terminal". Neben allen gängigen Kredit- und Debitkarten mit Kontaktlos-Funktion können die Fahrgäste zum Beispiel auch per Apple Pay oder Google Pay zahlen. "Mit den beiden Automaten testen wir die Akzeptanz bewusst an Orten, an denen der Umsatz nicht so hoch ist", sagt Alexander Zschoche. Außerdem seien in Dresden und Heidenau weitere Automaten beziehungsweise Servicestellen verfügbar, sodass die Fahrgäste auf Alternativen in der Umgebung zurückgreifen könnten.

Den ausschließlich elektronischen Fahrscheinverkauf haben zuletzt die Dresdner Verkehrsbetriebe (DVB) in ihren Bussen und Straßenbahnen eingeführt. Dort hingen früher Automaten, an denen mit Münzen bezahlt werden konnte. (SZ/csp)