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Dresden

Neue Baustelle in Dresden behindert Autoverkehr

Zwei Wochen lang müssen Autofahrer auf einer viel befahrenen Neustadt-Kreuzung mit Behinderungen rechnen. Wie der Verkehr dann rollen soll.

Die Verkehrsbetriebe starten Bauarbeiten auf einer großen Neustadt-Kreuzung.
Die Verkehrsbetriebe starten Bauarbeiten auf einer großen Neustadt-Kreuzung. © Symbolfoto: dpa

Dresden. Bauarbeiten an den Straßenbahnschienen nahe dem Japanischen Palais behindern reichlich zwei Wochen lang den Autoverkehr auf der Neustädter Elbseite. Gebaut wird auf der Kreuzung Große Meißner Straße/Robert Blum Straße/Hainstraße/Kleine Marienbrücke. Ab diesem Sonnabend müssen Autofahrer dort mit Behinderungen rechnen und eine Umleitung nehmen.

Die Dresdner Verkehrsbetriebe (DVB) nutzen den sogenannten Sperrschatten des Gleisbaus am Goldenen Reiter, der ohnehin den Straßenbahnverkehr unmöglich macht, um in der Nachbarschaft des Japanischen Palais die Gleise und deren Unterbau zu erneuern. Die Arbeiten finden in mehreren Schichten statt, damit die Behinderungen für den Autoverkehr nicht länger als unbedingt nötig dauern. Das Ergebnis ist eine Bauzeit vom 21. August bis zum 6. September.

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Und so rollt der Verkehr in dieser Zeit: Ab dem kommenden Montag kann nicht mehr von der Kleinen Marienbrücke nach links in die Robert-Blum-Straße abgebogen werden. Ebenso ist das Linksabbiegen von der Robert-Blum-Straße in die Hainstraße Richtung Bahnhof Neustadt unmöglich. Diese Regelungen gelten bis zum 30. August. Die Verkehrsbetriebe beginnen ihre Bauarbeiten damit, dass die beiden Verkehrsinseln im Kreuzungsbereich vorübergehend beseitigt werden.

Vom 30. August bis zum 6. September muss die Straßenverbindung von der Kleinen Marienbrücke zur Hainstraße unterbrochen werden. Die Umleitung führt Autofahrer über die Robert-Blum-Straße und Theresienstraße zur Hainstraße. An der Kreuzung Theresienstraße/Hainstraße steht dann eine provisorische Ampelanlage, die das Einbiegen auf die Hainstraße sichert.

Erneuert werden insgesamt 285 Meter Straßenbahngleis. Statt der alten Bauweise des sogenannten Untergussgleises entsteht die moderne Anlage als „Feste Fahrbahn“. Dabei werden Befestigungen in eine Betonschicht eingegossen und darauf die Schienen mit vibrations- und lärmdämmenden Zwischenlagen verschraubt. Der Unterbau hält laut Angaben der DVB bis zu 60 Jahre und abgefahrene Schienen können später bei Bedarf mit wenig Aufwand ausgetauscht werden.

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Die Straßenbahn ist von den Bauarbeiten nicht betroffen. Durch die Baustellen am Neustädter Markt und auf der Augustusbrücke fahren die Linien 4 und 9 bereits eine Umleitung über Marienbrücke.

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