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Dynamo: Wahlqvist wechselt in die Heimat

Der Rechtsverteidiger kehrt zu seinem Ausbildungsverein IFK Norrköping nach Schweden zurück. Eine Ablöse gibt es für die Dresdner nicht.

Linus Wahlqvist, hier noch mit Ex-Coach Cristian Fiel, geht zu seinem Ausbildungsverein ins schwedische Norrköping. Zum Abschied bedankte er sich bei den Dynamo-Fans.
Linus Wahlqvist, hier noch mit Ex-Coach Cristian Fiel, geht zu seinem Ausbildungsverein ins schwedische Norrköping. Zum Abschied bedankte er sich bei den Dynamo-Fans. © Lutz Hentschel

Dresden. Der nächste Dynamo-Spieler, dessen Vertrag mit dem Abstieg ungültig wurde, hat einen neuen Verein gefunden. Nach zwei Jahren in Dresden kehrt Linus Wahlqvist in seine Heimat zurück. Der Schwede wechselt zum IFK Norrköping.

Wahlqvist wurde 1996 in Norrköping geboren, zwischen seinem zwölften und 21. Lebensjahr schnürte er für den IFK, den größten Fußballverein der Stadt, die Schuhe. 2018 verließ er seinen Heimatverein für zwei Jahre und ging nach Dresden, damals noch unter Cheftrainer Uwe Neuhaus.

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Bei Dynamo kam Wahlqvist auf 54 Zweitliga-Einsätze, in dieser Zeit konnte der offensive Außenverteidiger fünf Tore vorbereiten. Sein Ziel war es, mit Dresden in die Bundesliga aufzusteigen. Mit dem Abstieg passierte das Gegenteil. Er wurde über die Social-Media-Kanäle von Dynamo verabschiedet und hatte so die Möglichkeit, ablösefrei zurück zu seinem Heimatverein zu wechseln. Dresden hatte noch 400.000 Euro für den ehemaligen schwedischen Nationalspieler bezahlt. 

Erinnerung an Dresden

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Wahlqvist hatte sich bereits vor der Bekanntgabe seines neuen Vereins von Dynamo und Dresden verabschiedet. "Es waren 2 verrückte Jahre mit vielen Höhen und Tiefen. Ich bin sehr dankbar für die zwei Jahre, die ich in diesem speziellen Klub verbringen durfte", schrieb er über Instagram. Durch die Geburt seiner Tochter im vergangenen Oktober wird der Schwede ohnehin für immer irgendwie mit Dresden verbunden bleiben. "Es war großartig, in dieser schönen Stadt zu leben und vor euch Fans zu spielen. Ihr seid unglaublich!", meinte Wahlqvist.

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