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Sebnitz

Ehrenberg braucht ein Dorfgemeinschaftszentrum

Die Schulturnhalle soll besser genutzt werden. Doch zuvor gibt es noch einiges zu klären.

Neue Parkplätze wurden bereits im vergangenen Jahr gebaut. Jetzt könnte die Sanierung des Erdgeschosses an der Turnhalle möglich werden.
Neue Parkplätze wurden bereits im vergangenen Jahr gebaut. Jetzt könnte die Sanierung des Erdgeschosses an der Turnhalle möglich werden. © Archiv: Dirk Zschiedrich

Den Einwohnern in Hohnsteins Ortsteil Ehrenberg fehlt es derzeit an Räumen, die behindertengerecht sind und gemeinschaftlich genutzt werden können. Bis vor einiger Zeit war das noch in der alten Schule möglich. Doch dort müsste baulich vieles auf den neuesten Stand gebracht werden. Darüber hinaus hält Ortsvorsteher Tilo Müller dort seine Sprechstunden ab. „Die Zustände in der alten Schule sind nicht mehr tragbar“, sagt er.

Im Hohnsteiner Rathaus wurde nun an einer Lösung getüftelt. Der Vorschlag wurde im jüngsten Stadtrat diskutiert. Die leerstehenden Räume im Erdgeschoss der Turnhalle könnten so umgebaut werden, dass sie von allen Einwohnern als Dorfgemeinschaftszentrum genutzt werden können. Das hat unter anderem auch den Vorteil, dass die neuen Räume auch behindertengerecht gestaltet werden können. Dazu kommt, dass die Turnhalle dann auch besser ausgelastet wäre. Die Investition wird allerdings nicht ganz billig. An die 400 000 Euro werden derzeit als Baukosten geschätzt. Bei einem möglichen Zuschuss von etwa 248 000 Euro bleibt dann immer noch ein Eigenanteil von etwa 147 000 Euro. Perspektivisch will die Stadt Hohnstein dann die alte Schule verkaufen. Derzeit ist noch eine Wohnung belegt. Der Rest in dem Gebäude steht leer.

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Allerdings hat das ganze einen Haken. Das Gebäude gehört der Stadt. Grund und Boden sind Kirchschullehn. Noch ist unklar, wie die Kirchgemeinde sich verhalten werde, sagt Bürgermeister Daniele Brade (SPD). Dabei gibt es zwei Möglichkeiten. Entweder die Stadt löst Grund und Boden ab oder die Kirchgemeinde übernimmt das Gebäude. Allerdings bedarf es da noch Verhandlungen. Und das wiederum lässt einige Stadträte stutzig werden, wie Michaela Neuenhaus-Eckardt CDU). „Es müsste vorher geklärt werden, was mit der alten Schule wird. Wenn wir sie nicht verkauft bekommen, können wir das Geld auch dort reinstecken“, sagt sie.

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