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Wirtschaft

Überfall mit Machete in Berlin: Racheakt von Clan?

Erneut hat eine Gruppe einen Mann in Berlin mit Machete und Baseballschläger attackiert. Die Polizei ermittelt im Milieu der organisierten Kriminalität.

In Berlin hat es erneut einen massiven Angriff gegeben.
In Berlin hat es erneut einen massiven Angriff gegeben. © Patrick Seeger/dpa (Symbolbild)

Berlin. Wenige Tage nach einem Überfall einer bewaffneten Männergruppe auf einen Mann ist es in Berlin erneut zu einem massiven Angriff gekommen. Mit Baseballschläger, Machete und Pfefferspray bewaffnete Männer gingen am Sonntagnachmittag in einen Backshop im Stadtteil Neukölln auf Kontrahenten los und verletzten sie, wie die Polizei am Montag mitteilte. Ein 21-jähriger Verdächtiger wurde festgenommen. Die Kriminalpolizei prüft, ob kriminelle Mitglieder arabischstämmiger Clans beteiligt waren und ob die beiden Angriffe zusammenhängen.

Am vergangenen Mittwoch (29. September) hatten zehn Männer mit Machete und Reizgas in derselben Straße einen 50-jährigen Mann aus einem bekannten Clan angegriffen und auf ihn eingeprügelt. Schnell bildete sich eine Menschenmenge von mehr als 100 Personen, die sich einmischte, zwei Männer sollen wiederum die Angreifer attackiert haben. Die Polizei hatte Schwierigkeiten, die Menge im Zaum zu halten. Zeugen weigerten sich, auszusagen. Ein Verdächtiger wurde festgenommen. (dpa)

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Nach Angaben des Branchenverbands Petrol Retailers Association gibt es in weiten Teilen von Nord- und Mittelengland sowie in Schottland keine Nachschubprobleme mehr. In London und Südostengland war aber noch immer gut jede fünfte Tankstelle (22 Prozent) ohne Kraftstoff, außerdem gab es in vielen entweder nur Benzin oder nur Diesel. Premierminister Boris Johnson hatte den Militäreinsatz am Sonntag eine Vorsichtsmaßnahme genannt.

Massiver Mangel an Lastwagenfahrern hat sich durch Brexit verschärft

Großbritannien leidet wie viele andere Länder und auch Deutschland unter einem massiven Mangel an Lastwagenfahrern. Allerdings haben härtere Einwanderungsregeln nach dem Brexit die Lage im Vereinigten Königreich verschärft. Unter dem Eindruck leerer Zapfsäulen und langer Schlangen vor Tankstellen legte die Regierung eine Kehrtwende hin und genehmigte Arbeitsvisa für bis zu 5.000 ausländische Fahrer, die bis Ende Februar gelten sollen.

In Manchester, wo Johnsons Konservative Partei derzeit ihren Parteitag abhält, protestierten am Montag Schweinebauern, denen ebenfalls die Arbeitskräfte aus Europa fehlen, weshalb Notschlachtungen unzähliger Tiere drohen. Außerdem werden Engpässe vor Weihnachten befürchtet. "Wir sagen nicht, dass an Weihnachten kein Essen auf dem Tisch sein wird, aber wir haben Probleme, das Festtagsessen bereitzustellen", sagte Nick Allen, Chef der British Meat Processors Association. Notfalls müssten Truthähne aus Frankreich oder von noch weiter weg importiert werden. An britischen Produkten werde es nur eine begrenzte Auswahl geben.

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