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Genial Sächsisch

Die große sächsische Erfinder-Umfrage

Elf geniale Ideen, die zu Produkten werden. Welches  ist Ihr Favorit? Erst abstimmen und dann mit etwas Glück eine Musical-Reise nach Hamburg gewinnen.

© SZ

Wenn aus Ideen Patente werden, entstehen meist Dinge, die man nie sieht. Als Kolbenring im Motor, als super hartes Zahnrad oder auch eine neue Krebsmedizin. Mitunter aber kommen solche Patente auch ganz unmittelbar im Alltag an. Sie verbessern ihn. „Genial Sächsisch“, die große Serie in der SZ und auf Sächsische.de, stellt elf Erfinder mit ihren Produkten vor.

Welche der Erfindungen ist der Publikumsliebling? Stimmen Sie bis 17. Juni mit ab und gewinnen Sie mit etwas Glück einen Wochenendausflug mit SZ-Reisen für zwei Personen nach Hamburg zum Musical "Pretty Woman" - mit Fahrt und Übernachtung im Wert von 500 Euro.

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Ob Erfinder, Unternehmer oder Start-Up, wer in dieser Umfrage gewinnt, den fördern Sächsische Zeitung und Sächsische.de mit einer Medialeistung von 25.000 Euro, also mit kostenfreier Werbung in unseren Medien.  (SZ/sts)


Hier noch einmal alle Erfindungen im Überblick:

Erfindung 1: Socken gegen Mückenstiche

Andreas Leuteritz und sein Team vom Dresdner Leibniz-Institut IPF haben Strümpfe entwickelt, die gegen Mücken schützen. Besonders geeignet ist NoBuzz gegen Moskitos, die zu mehr als 90 Prozent im Knöchelbereich zustechen. Der Wirkstoff ist in die Fasern integriert.

Erfindung 2: Eine Fahrradspeiche aus Textilfasern

Bei PiRope in Chemnitz werden Speichen geflochten, die leichter und widerstandsfähiger sind, als die aus Stahl. Ein kompletter Radsatz fürs Mountainbike mit diesen Textil-Speichen, montiert in eine Nabe aus Carbon, wiegt weniger als ein Kilogramm.

Erfindung 3: Das Trio, das aus Klee Geld macht

Kleepura ist ein Bio-Dünger, der in Dresden erfunden wurde. Völlig ohne tierische Zusätze hergestellt und damit vegan. Dieser Dünger bindet den Stickstoff auf natürliche Weise und gibt ihn dosiert an die Pflanzen weiter.

Erfindung 4: Ein Licht geht auf

Das weltweit erste vollständig umweltfreundliche Teelicht wird von NatürLicht in Leipzig hergestellt. Statt Dutzende Aluminium-Hüllen nach dem Verlöschen in den Müll werfen zu müssen, landet das NatürLicht auf dem Kompost. Selbst die Wachsreste sind dort unbedenklich, da Bio.

Erfindung 5: Dicke Luft macht dumm

Das Leipziger Start-up Corant hat mit dem AirQ ein Luft-Analysegerät entwickelt, das mehr als ein Dutzend Stoffe erkennen kann. Manche dieser Luftschadstoffe machen einfach nur müde, andere schaden der Gesundheit. AirQ kann sie erkennen, und kann warnen.

Erfindung 6: Blühende Bücher

Bücher aus Graspapier kann man nicht nur lesen, sondern auch riechen. Es kann sogar blühen, wenn es nass wird. Und damit das Buch tatsächlich vegan wird, arbeitet das Dresdner Start-up Matabooks mit einem Buchbinderleim ohne tierische Zusätze

Erfindung 7: Ein Knicklicht mit leuchtenden Pilzen

Statt hochgiftiger Chemie und Plastik werden biologisch unbedenkliche leuchtende Pilze für Leuchtstäbe und Knicklichter verwendet. Was bisher ein Gesundheits- und Umweltrisiko darstellt wird damit unbedenklich. Das Dresdner Uni-Projekt Foxfire befindet sich Stadium Prototyp.

Erfindung 8: Ein Sensor für den Kinderwunsch

OvulaRing vom Leipziger Start-up VivoSensMedical ermittelt die Empfängniswahrscheinlichkeit der Frau mit einem Biosensor. Ein Algorithmus, in den jede Menge medizinisches Wissen einfließt, wertet die Daten am heimischen Rechner aus und man kann in Echtzeit sehen, wann der Eisprung stattfindet.

Erfindung 9: Rettung für Hund und Katze

Aus einem Milchprotein wird ein Mittel gegen Bluthochdruck bei Hunden und Katzen hergestellt. Lebensmittelchemiker der TU Dresden haben Purapep entwickelt und sind dabei, ein Ausgründung vorzubereiten.

Erfindung 10: Sanft wiegendes Baby-Kissen

Cumulino ist ein Kissen für Babys, das durch ganz sanft wiegende Bewegung Schädeldeformationen vorbeugen soll. Diese treten etwa bei jedem fünftem Baby auf. Das Kissen wird maßgeblich am Fraunhofer-Institut IWU Chemnitz/Dresden entwickelt.

Erfindung 11: Selbst ist der Herd

Suppen oder Soßen über Stunden regelmäßig umrühren - bald übernimmt das der selbstrührende Kochtopf quirl-it. Eine Entwicklung an der TU Dresden für Großküchen und den heimischen Herd kommt demnächst in den Handel.

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