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Es ist nicht alles Gold, was glitzert

Vor allem zu Weihnachten stehen glitzernde Kekse hoch im Kurs. Doch Vorsicht ist geboten: Glitzerprodukte können schädlich sein.

Beim Kauf von Glitzerprodukten sollte man genau auf die Zutatenliste achten.
Beim Kauf von Glitzerprodukten sollte man genau auf die Zutatenliste achten. © Verbraucherzentrale Bremen e.V./dpa-tmn

Bremen. Glitzer auf Keksen oder Kuchen sieht toll aus - kann aber schädlich sein. Gerade bei Produkten aus dem Internet kämen immer wieder sogenannte Azofarbstoffe zum Einsatz, warnt die Verbraucherzentrale Bremen. Die Stoffe könnten die Aktivität und Aufmerksamkeit von Kindern beeinträchtigen. Deshalb müsse darauf hingewiesen werden.

Auch seien nicht alle Glitzerpulver essbar. Demnach gebe es sogenanntes "non-toxic"-Glitzer, das im Gegensatz zum "edible"-Glitzer nicht für den Verzehr geeignet ist. Hier sei Vorsicht geboten, denn die Verpackungen sähen oft ähnlich aus.

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Den Glitzer vor dem Essen wieder rückstandslos von Kuchen oder Plätzchen zu entfernen, sei eher unrealistisch. Manche Farbstoffe seien zudem tierischen Ursprungs. Vegetarier und Veganer sollten deshalb die Zutatenliste genau lesen.

Die Experten der Verbraucherzentrale empfehlen, Glitzer einfach selbst zu machen - mit Zucker und natürlichen Lebensmittelfarben. Dazu werden Zucker und Wasser mit ein wenig Farbe verrührt und auf eine glatte Fläche gegossen. So entsteht ein hauchdünner Film der gebrochen glitzert. Der hausgemachte Glitzer sei in vielen Fällen günstiger und unbedenklich. (dpa-tmn)

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