Familie und Kinder
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Wir gehen an die frische Luft

Fünf gute Gründe, bei Herbstwetter erst recht draußen zu spielen.

Von Silke Rödel
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Draußen toben ist gesund.
Draußen toben ist gesund. © Foto: Adobe Stock

Der Herbst kann ungemütlich sein. Er bringt Orkanböen mit sich, peitschenden Regen und nasse Kälte, die einen durchschüttelt. Warum es sich trotzdem lohnt, auch bei ein paar Tropfen und leichtem Wind für einige Zeit draußen zu spielen:

  • Sanfte Abhärtung:
    Herbstzeit ist Erkältungszeit. Da ist es noch wichtiger als sonst, sein Immunsystem auf Trab zu bringen. Über Pfützen springen oder den Blättern hinterherjagen: Regelmäßige Bewegung im Freien stärkt die Abwehrkräfte. Das Tageslicht hilft zudem dabei, Vitamin D zu bilden, was wichtig für zahlreiche Stoffwechselprozesse im Körper und guten Schlaf ist.

  • Fit im Kopf:
    Die frische Luft regt außerdem die Durchblutung an, das Gehirn wird besser mit Sauerstoff versorgt, Konzentration und Leistungsfähigkeit steigen.

  • Stress abbauen:
    Wer sich viel in der Natur aufhält, produziert mehr Serotonin, das sogenannte Glückshormon. Der Stresslevel sinkt, Körper und Geist können entspannen. Auch, wenn sich der Himmel nach dem Herbstspaziergang noch nicht aufhellt, die Laune tut es garantiert. Ansonsten hilft als Belohnungsanreiz auch ein heißer Kakao nach zurückgelegter Strecke.

  • Motorik und Muskeln:
    Fangen spielen, auf Bäume klettern, Ball spielen, über Mauern balancieren: Beim Toben werden wichtige motorische Fähigkeiten gestärkt. Es fördert außerdem Kondition, Koordination und Beweglichkeit. Regelmäßige Bewegung kann Haltungsschäden und Übergewicht vorbeugen. Für kräftige Beinmuskeln und einen frischen Teint sorgt beispielsweise eine kleine Radtour bei Gegenwind. Vielen Kindern macht es auch Spaß, sich dabei mit dem Papa zu messen.

  • Forscherdrang und Kreativität:
    Nach einem kleinen Regenschauer zeigt sich die Natur von einer ganz neuen Seite als bei strahlender Sonne. Es gibt viel zu entdecken. Regenwürmer kriechen aus der Erde, die Luft riecht anders, und die Welt spiegelt sich in den Pfützen. Und mit feuchtem Sand lassen sich auch viel besser Sandburgen bauen. Aus gesammelten Schätzen wie Blättern, Kastanien und Zapfen entstehen dann zu Hause die schönsten Kunstwerke.