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Wandern

Über Stock und Stein

Diese Wanderung führt nach Saupsdorf, ins Herz der Sächsisch-Böhmischen Schweiz.

Blick von der Kleinstein-Aussicht
Blick von der Kleinstein-Aussicht © Foto: Ralf Ludewig

Start der Wanderung ist auf dem Parkplatz am Eingang nach Saupsdorf an der Sebnitzer Straße. Wer möchte, kann auch mit dem Bus 260/268 anreisen. Von hier aus geht es nun rechts in die Straße „Hohe“. Am Ortsausgang bietet sich der erste schöne Blick zurück auf Saupsdorf. Ein paar Schritte weiter hat einen der Nationalpark Sächsiche Schweiz schon in seinen Bann gezogen. „Ich mag diese Tour sehr gerne, da sie einen großen Erlebnisfaktor bietet, auch wenn man mit Kindern unterwegs ist“, sagt Ralf Ludewig. Er ist Marketingleiter bei der Radeberger Fleisch- und Wurstwaren Korch GmbH und begeisterter Wanderer. Normalerweise nimmt er mit seiner Familie die größere Runde von Räumicht über die Felsenburg Arnstein und dann weiter wie hier beschrieben zum Kleinstein. Aktuelle Informationen dazu, welche Wege im Nationalpark begehbar sind, gibt es beim Wegeservicetelefon des NationalparkZentrums: 035022 50240.„Das ist einfach ein wunderschönes Wandergebiet hier, es gibt viele befestigte Wege und die Strecken sind nicht überlaufen. Abwechslung bieten die Stufen und Stiegen und zwischendurch gibt es immer wieder spektakuläre Aussichten“, schwärmt Ralf Ludewig.

Ein schöner Anblick sind auch die bunt blühenden Wiesen. Hier, in diesem nahezu unberührten Teil der Natur, fühlen sich Johanniskraut, Schafgarbe und wilder Hibiskus wohl. Der grünen Markierung folgend geht es direkt über die Wiesen bis zur Aussicht Sturmbauers Eck, wo der Blick in die hintere Sächsische Schweiz bis zum Bloßstock in den Affensteinen reicht.

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Über Stufen und Stiegen

Das nächste Ziel ist das Naturdenkmal Kleinsteinhöhle. „Der Aufstieg ist relativ entspannt, der Abzweig zur Höhle führt jedoch über Stufen und Stiegen“, beschreibt Ralf Ludewig. Dieses Felsentor gleicht einem gotischen Fenster und wurde zwischen 1816 und 1818 vom Maler Ludwig Richter gezeichnet. „Kindern gefällt es, hier durch die Felsen durchzukriechen und in alle Ritzen zu schauen“, lacht Ralf Ludewig. Nun geht es ein paar Stufen hinunter und wieder über Eisenstiegen hinauf zum nächsten Halt, der Kleinstein-Aussicht. „Von hier aus hat man einen herrlichen Blick nach Bad Schandau, ins Schrammstein-Gebirge, man sieht den Falkenstein und kann bis ins Böhmische schauen“, so Ludewig. Auf diesem Höhenniveau bleibt die Strecke nun und der roten Markierung folgend geht es zurück zum Ausgangspunkt.

Blick auf den Wachberg
Blick auf den Wachberg © Foto: Jörg Ludewig

Tipp

Wer nach der Wanderung noch einen kleinen Abstecher machen möchte, kann von Saupsdorf zur Wachbergbaude hochlaufen. Die Wachbergstraße führt serpentinenartig bergan durch den Wald. Oben belohnt einen aber ein fantastischer Rundumblick. Bronzeplatten informieren über alle Gipfel, die dort zu sehen sind. „Bei gutem Wetter kann man Luftlinie 50 bis 100 Kilometer weit schauen. Bei meinem letzten Besuch habe ich sogar das Isergebirge entdecken können“, berichtet Ralf Ludewig. Kinder können sich auf dem liebevoll gestalteten Spielplatz die Zeit vertreiben. Falls die kleinen Beine vorher schon zu müde sind, stehen hier oben aber auch Parkplätze zur Verfügung. Nach einer Stärkung in der Wachbergbaude, vielleicht auch mit deutschem und böhmischem Bier, kann dann der Heimweg angetreten werden.

Ein außergewöhnlicher Blick von der Terrasse der Wachbergbaude
Ein außergewöhnlicher Blick von der Terrasse der Wachbergbaude © Foto: Jörg Ludewig

Weitere Informationen

Die GPS-Daten sowie die Karte zum Download finden sich bei Wikiloc.

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