Familie und Kinder
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Zucker sparen im Advent

Bei all den Leckereien in der Vorweihnachtszeit kommt eine Menge Zucker zusammen. Wir geben Tipps, wie man diesen ganz leicht reduzieren kann.

Von Silke Rödel
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Wer selbst bäckt, kann den Zuckergehalt steuern.
Wer selbst bäckt, kann den Zuckergehalt steuern. © Foto: Adobe Stock

Die Adventszeit ist schon was Feines: Morgens wird als Allererstes das Türchen vom Adventskalender geöffnet und der Inhalt genüsslich verzehrt. Nachmittags geht es dann weiter mit Plätzchen, Stollen und Lebkuchen. Dazu gibt es vielleicht noch einen Becher Kakao oder eine Tasse Kinderpunsch. Das Frühstück bestand auch schon aus Brot mit Schokoaufstrich und dann sind da ja noch die Gaben des Nikolauses, die auch noch zwischendurch vertilgt werden wollen ... Das alles gibt uns ein wohlig-warmes Glücksgefühl rund ums Herz. Doch diese geballte Ladung Zucker ist weder für unseren Körper noch speziell für unsere Zähne gut.

Selbst dosieren

Wer selbst bäckt, kann Zucker leicht reduzieren. Oft reicht die Hälfte der im Rezept angegebenen Menge. Wenn es ums Verzieren von Plätzchen geht, stellt Zartbitterschokolade eine weniger süße Alternative zu Vollmilch dar. Und statt Zuckerdekor schmecken auch Kokosraspeln oder gehackte Nüsse obendrauf. Auch bei den Getränken lässt sich sparen. Dafür beim selbst gemachten Kinderpunsch den Zucker komplett weglassen oder deutlich reduzieren und den Kakao mit echtem Backkakao und einer selbst dosierten Menge Zucker anrühren. Wenn die Süßigkeiten rund um die Feiertage überhandnehmen, können sie in einer Dose gesammelt und Tagesrationen festgelegt werden.

Klare Regeln helfen

Selbstverständlich muss nicht alles komplett verteufelt oder der Adventskalender gar verbannt werden. Entscheidend ist es, dem Nachwuchs zu erklären, warum zu viel Süßes nicht gut ist. Um dann tatsächlich mit weniger Süßem auszukommen, helfen Kindern oft klare Regeln: So könnte es nur am Wochenende Kekse und Co. geben, werktags stehen Obst oder (grüne) Smoothies auf dem Tisch. Eine andere Regel kann lauten, dass es nur morgens Saft gibt, natürlich am besten als Schorle im Verhältnis 1:3 oder 1:4. Tagsüber und abends sind Wasser und ungesüßter Tee erlaubt. Oder es darf generell vormittags und/oder vor den Mahlzeiten gar nicht genascht werden. Beim Aufstellen dieser Regeln sollten Kinder zudem mit einbezogen werden, umso besser akzeptieren sie diese im Nachgang. Und natürlich gelten die Regeln dann für alle in der Familie, auch für die Eltern.