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Freital gönnt sich ein neues Stadion

Der Stadtrat hat den Plänen zum Umbau im Stadion des Friedens zugestimmt. Die Finanzierung soll für die Stadt Freital kostenneutral sein.

Die Beispielvisualisierung zeigt, wie der Neubau im Stadion des Friedens aussehen könnte.
Die Beispielvisualisierung zeigt, wie der Neubau im Stadion des Friedens aussehen könnte. © Stadt Freital

Jetzt ist es beschlossen. Für insgesamt 4,5 Millionen Euro soll das Stadion des Friedens aus- und umgebaut werden. Entstehen soll ein zusätzliches Großspielfeld mit Kunstrasenbelag und ein Funktionsgebäude mit Zuschauerrängen.

Der Stadtrat stimmte in seiner Sitzung am Donnerstag dem Projekt mehrheitlich zu. Voraussetzung: Die Förderung von 50 Prozent der Baukosten durch den Freistaat Sachsen. Kommt von dort keine Zusage dafür, könnten die ehrgeizigen Pläne noch scheitern.

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Stemmen sollen den Ausbau die Wirtschaftsbetriebe Freital (WBF) als städtische Holding. Aus deren Budget würde der Eigenanteil aufgebracht werden. Darin enthalten sind 1,1 Millionen Euro, die über den Verkauf von Grundstücken verdient werden sollen. Der Plan sieht vor, das Stadion am Burgwartsberg zu schleifen und in Bauland zu verwandeln. Dort könnten dann Ein- oder Mehrfamilienhäuser entstehen.

Zudem wird der neugegründete Sportclub Freital als Pächter ins Stadion des Friedens einziehen. Der SCF müsste dann eine jährliche Gebühr von bisher geschätzten 44.000 Euro zahlen. Aus diesem Betrag würden die WBF über 26 Jahre verteilt weitere gut 1,1 Millionen Euro zur Refinanzierung einnehmen.

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Interesse an dem Stadionbau haben nicht nur Freitals Fußballer. Auch die Leichtathleten wünschen sich eine Sportstätte, wo sie überregional bedeutende Wettkämpfe veranstalten können. Dabei ist nicht nur an die Sportler des neuen SCF gedacht, betont dessen erster Präsident Jörg Schneider immer wieder. "Wir wollen ein modernes Stadion für alle Freitaler schaffen."  

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