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Checkliste - Der Garten im März

Im März erwacht die Natur aus dem Winterschlaf und die ersten Blumen sprießen aus dem Boden. Doch bevor es im heimischen Garten oder dem Balkon richtig losgeht, gibt es einiges zu tun.

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Im März geht es endlich wieder ab ins Beet. Arbeit gibt es genug.
Im März geht es endlich wieder ab ins Beet. Arbeit gibt es genug. © PickOne - stock.adobe.com

Der März ist der Monat, auf den viele Gartenliebhaber schon lange gewartet haben. Die Tage werden länger, die Temperaturen steigen langsam an und die ersten Frühlingsboten wie Krokusse und Narzissen zeigen sich.. Der Frühling steht vor der Tür und mit ihm beginnt die Gartensaison. Welche wichtigen Aufgaben im Garten zu erledigen, um den Boden auf die kommende Saison vorzubereiten und die ersten Pflanzen zu setzen, lesen Sie in diesem Artikel.

Riecht schlecht, ist gut - Der Boden als Grundlage

Zunächst einmal sollte der Boden vorbereitet werden. Im Herbst wurde vermutlich schon einiges an Laub und Gras auf dem Boden gelassen, um ihn zu düngen. Jetzt ist es an der Zeit, diese Schicht abzutragen und den Boden aufzulockern. Das kann mit einer Harke oder einem Rechen erledigt werden. Besonders wichtig ist es, den Boden von Unkraut zu befreien. Hier sollte man am besten von Hand arbeiten, um die Wurzeln komplett zu entfernen.

Im März sollten auch die ersten Düngemittel* ausgebracht werden, um den Pflanzen einen optimalen Start in die Saison zu ermöglichen. Hierbei ist darauf zu achten, dass die richtige Menge verwendet wird und dass das Düngemittel für die jeweiligen Pflanzen geeignet ist.

Wenn der Boden hart, trocken oder ausgelaugt ist, kann es sinnvoll sein, statt Dünger zunächst neue Erde hinzuzufügen, um ihn aufzulockern und zu verbessern. Ebenfalls wenn Sie neue Pflanzen setzen möchten. Hierbei gilt grundsätzlich: Riecht die Erde beim Aufreißen des Sackes für unser empfinden schlecht, also muffig bis streng, ist das in der Regel ein gutes Zeichen. Betroffen sind oft Substrate mit organischen Düngestoffen wie Hornspänen, Hornmehl, Phytogrieß oder Guano. Auch torffreie Substrate oder Erden und Produkte, die auf Kompost oder Rindenhumus basieren, riechen schon mal streng. Der Geruch zeugt davon, dass Mikroorganismen ihre Arbeit aufgenommen haben.

März ist Pflanzzeit für fast alles

Wenn der Boden vorbereitet ist, können die ersten Pflanzen gesetzt werden. Die Liste ist dabei lang und reicht von Blumen über Nutzpflanzen bis hin zu Gehölzen, Sträuchern und Baumen*:

  • Frühblüher: Krokusse, Narzissen, Hyazinthen, Schneeglöckchen und Tulpen können bereits im März gepflanzt werden, um im Frühling zu blühen.
  • Gemüse: Verschiedene Gemüsesorten können bereits im März ausgesät oder als Jungpflanzen gesetzt werden. Dazu gehören Salat, Radieschen, Spinat, Kohlrabi, Karotten, Erbsen, Rucola und Zwiebeln.
  • Kräuter: Petersilie, Schnittlauch, Dill, Basilikum, Thymian und Oregano können im März ausgesät oder als Jungpflanzen gesetzt werden.
  • Beerensträucher: Johannisbeeren, Stachelbeeren und Himbeeren können im März gepflanzt werden, um im Sommer eine reiche Ernte zu erzielen.
  • Ziersträucher: Im März können auch verschiedene Ziersträucher gepflanzt werden, wie zum Beispiel Forsythien, Weigelien oder Flieder.

Wichtig: Der Boden sollte vor dem Pflanzen einige Tage frostfrei sein damit die Wurzeln keinen Temperaturschock erleiden. Auch sollten die schlimmsten Nachtfröste vorüber sein. Leichte Minusgrade hingegen stören nicht, solange sie nicht zu lange auf die frisch gesetzten Pflanzen einwirken.

Zeit für einen Rückschnitt

Auch Sträucher und Bäume benötigen jetzt Aufmerksamkeit durch einen Rückschnitt. Hierbei sollte man aber vorsichtig sein, um nicht zu viel abzuschneiden und die Pflanzen zu schädigen. Sinnvoll ist es, nur die kranken und beschädigten Äste zu entfernen und die Pflanze in ihrer Form zu erhalten.

Zusammenfassend lässt sich sagen, dass im März eine Menge Arbeit im Garten ansteht. Doch wer diese Aufgaben sorgfältig erledigt, wird mit einem prächtigen Garten belohnt, der im Frühling in voller Blüte steht und im Sommer und Herbst eine reiche Ernte in Aussicht stellt.

© DDV Media

Disclaimer: Dieser Artikel wurde von DDV Media erstellt. Er ist kein reguläres Angebot von Sächsische.de und fällt nicht unter die Verantwortung der Redaktion.

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