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Rückschnitt im Februar - was Sie tun und was lieber lassen sollten

Im Februar können einige Pflanzen im Garten zurückgeschnitten werden, um ihr Wachstum und ihre Gesundheit zu fördern.

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Noch vor dem Austrieb im Frühling sollten Gärtner die Schere ansetzen und verschiedene Pflanzen, Gräser, Stauden und Bäume zurückschneiden.
Noch vor dem Austrieb im Frühling sollten Gärtner die Schere ansetzen und verschiedene Pflanzen, Gräser, Stauden und Bäume zurückschneiden. © Stefan Werner - stock.adobe.com

Dazu gehören beispielsweise:

  • Rosen
  • Lavendel
  • Hibiskus
  • Sommerblüher wie Stauden-Phlox oder Sonnenhut
  • Schmetterlingsflieder
  • Ziergräser wie Chinaschilf oder Pampasgras
  • Obstbäume

Es ist jedoch wichtig zu beachten, dass der optimale Zeitpunkt und die Art des Schnitts von Pflanze zu Pflanze variieren können. Es empfiehlt sich, vor dem Rückschnitt entsprechende Anleitungen oder Empfehlungen zu konsultieren oder einen Fachmann zu Rate zu ziehen*.

Was beim Rückschnitt beachten?

Beim Rückschnitt von Pflanzen sollten Sie folgende Punkte beachten:

  • In der Regel sollten Sie jedoch darauf achten, dass Sie vor dem Neuaustrieb der Pflanzen schneiden, um diese nicht zu schädigen.
  • Die richtige Schnitttechnik: Je nach Pflanzenart und Ziel des Rückschnitts gibt es unterschiedliche Schnitttechniken.
  • Die Schnittstellen pflegen: Nach dem Schnitt sollten Sie die Schnittstellen mit einem geeigneten Wundverschlussmittel behandeln, um Infektionen zu verhindern.
  • Die richtige Entsorgung: Die abgeschnittenen Pflanzenteile sollten fachgerecht entsorgt werden, um die Ausbreitung von Krankheiten zu vermeiden.
  • Rücksicht auf die Pflanzen nehmen: Beim Rückschnitt sollten Sie darauf achten, die Pflanzen nicht zu stark zu beschneiden und ausreichend gesunde Triebe zu belassen, um das Wachstum und die Gesundheit der Pflanzen zu fördern.

Das passende Gerät und Werkzeug finden Sie in Bau- und Gartenmärkten* der Region in großer Auswahl.

Welches Werkzeug zum Rückschnitt verwenden?

Für den Rückschnitt von Pflanzen im Garten gibt es verschiedene Werkzeuge, die je nach Pflanzenart und Umfang des Schnitts eingesetzt werden können. Hier sind einige der gebräuchlichsten Werkzeuge für den Rückschnitt von Pflanzen:

  • Gartenschere: Eine Gartenschere eignet sich für den Schnitt von dünnen Ästen und Zweigen, sowie für das Entfernen von verwelkten Blüten und Blättern.
  • Astschere: Eine Astschere ist geeignet für den Schnitt von dickeren Ästen und Zweigen.
  • Heckenschere: Eine Heckenschere wird verwendet, um Hecken und Sträucher in Form zu bringen und deren Wachstum zu kontrollieren.
  • Säge: Eine Säge ist notwendig, um sehr dicke Äste oder Baumstämme zu schneiden.

Es ist wichtig, saubere und scharfe Werkzeuge zu verwenden, um saubere Schnitte zu gewährleisten und die Pflanzen nicht zu beschädigen. Vor dem Schnitt sollte das Werkzeug gründlich gereinigt und desinfiziert werden, um die Übertragung von Krankheiten zu vermeiden.

Was wenn es nach dem Rückschnitt noch einmal friert

Wenn es nach dem Rückschnitt noch einmal friert, kann das für manche Pflanzen problematisch sein. Die frisch geschnittenen Pflanzen haben oft noch keine Gelegenheit gehabt, neue Triebe auszubilden und sind dadurch empfindlicher gegenüber Kälte. Um Schäden durch Frost zu minimieren, gibt es einige Maßnahmen, die Sie ergreifen können:

  • Bedecken Sie die Pflanzen mit Vlies oder einem anderen Schutzmaterial, um sie vor der Kälte zu schützen.
  • Schneiden Sie die Pflanzen nicht zu stark zurück, um das Risiko von Frostschäden zu minimieren.
  • Bewässern Sie die Pflanzen bei frostigen Temperaturen nicht, da dies zu einer zusätzlichen Belastung führen kann.
  • Überprüfen Sie regelmäßig den Zustand der Pflanzen und entfernen Sie beschädigte oder abgestorbene Teile.
  • Vermeiden Sie es, bei frostigem Wetter Dünger zu verwenden, da dieser das Wachstum der Pflanzen fördert und sie dadurch anfälliger für Frostschäden macht.

In der Regel sind etablierte Pflanzen jedoch widerstandsfähiger gegenüber Kälte und können den Rückschnitt und gelegentliche Frostperioden gut überstehen.

© DDV Media

Disclaimer: Dieser Artikel wurde von DDV Media erstellt. Er ist kein reguläres Angebot von Sächsische.de und fällt nicht unter die Verantwortung der Redaktion.

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