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Wie der AOK-Firmenlauf in der Corona-Zeit funktioniert

Insgesamt 438 Läufer sind am Mittwoch im Stadion der Freundschaft gestartet. Das Hygienekonzept klappte - Pannen gab es an anderer Stelle.

Bei den Starts, wie hier bei dem des Mixed-Team-Laufes, mussten Masken getragen werden, die danach gleich abgenommen werden durften.
Bei den Starts, wie hier bei dem des Mixed-Team-Laufes, mussten Masken getragen werden, die danach gleich abgenommen werden durften. © Nikolai Schmidt

Beim zweiten AOK-Plus Firmenlauf im Stadion der Freundschaft in Görlitz am Mittwoch sind 438 Läufer gestartet. 200 Gäste, Zuschauer und Betreuer, darunter viele Familienangehörige, wohnten dem Spektakel von 15 bis 21 Uhr bei, sagt Veranstalter Jörg Fiedler vom Europamarathon-Verein der SZ auf Nachfrage.

Aufgrund der Corona-Maßnahmen starteten alle Teilnehmer mit Einwegmasken, die ihnen die AOK zur Verfügung gestellt hatte. Nach 30 bis 40 Metern durften die Läufer diese wegwerfen, Helfer sammelten sie wieder ein und entsorgten sie. Außerdem waren an mehreren Stellen Tische mit Desinfektionsmittel und Schilder mit Hinweisen auf die Abstands- und Hygieneregeln angebracht. "Da wir nicht alles überwachen können, haben wir bei unserem Hygienekonzept stark auf Eigeninitiative gesetzt, was gut funktioniert hat", so der Veranstalter.

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Schnellster Läufer war Adam Zdrowowicz, der die sechs Kilometer lange Strecke in 18 Minuten und 25 Sekunden lief. Auf Platz zwei liegt Patrick König von den Görlitzer Falken mit 20 Minuten und 17 Sekunden, den dritten Platz machte Michal Kunczak mit 21 Minuten und 19 Sekunden. Schnellste Läuferin war Franziska Kranich mit 25 Minuten und 14 Sekunden, zweitschnellste Simone Pelz mit 25 Minuten und 27 Sekunden. Kranich und Pelz starten beide für das Team Europamarathon Triathlon. Drittschnellste Frau war Malgorzata Krasicha von den Birkenstock Footbed Fighters mit 25 Minuten und 50 Sekunden.

Die Sieger wurden in den Kategorien Sportvereine und Firmen jeweils in den drei Unterkategorien Frauen, Männer und Mixed-Team geehrt. "Bei der Zeitauswertung gab es technische Probleme, weil wir drei verschiedene Mess-Systeme genutzt haben. Dadurch sind wir durcheinandergekommen", erklärt Fiedler. Die Zeiten aller Teilnehmer mit Zuordnung zu den jeweiligen Teams werden daher frühestens am Donnerstagabend feststehen.

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