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Görlitz: Feuerwehr in Rauschwalde im Einsatz

Ein medizinischer Nofall - aber der Notarzt kommt nicht in die Wohnung. Solche Fälle kommen nicht selten vor.

Die Drehleiter braucht es nicht nur, um Brände zu löschen.
Die Drehleiter braucht es nicht nur, um Brände zu löschen. © Paul Glaser/glaserfotografie.de

Am Freitagmittag musste die Feuerwehr in Görlitz zur Karl-Eichler-Straße im Stadtteil Rauschwalde ausrücken. Aber nicht wegen eines Brandes.

Die Feuerwehr wurde vom Rettungsdienst angefordert, erklärt Uwe Restetzki, Chef der Görlitzer Feuerwehr: Gegen 13 Uhr war wegen eines medizinischen Notfalls zunächst der Rettungsdienst alarmiert worden. Die Einsatzkräfte kamen aber nicht in die Wohnung der betroffenen Person, "deshalb wurden wir mit angefordert, um eine Türöffnung vorzunehmen."

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Unter anderem mit Drehleiter fuhr die Feuerwehr nach Rauschwalde. Nicht ungewöhnlich in solchen Fällen erklärt Uwe Restetzki. Ist ein Fenster angekippt, macht es weniger Schaden, über diesen Weg in die Wohnung zu gelangen, als bei einer Türöffnung.

Dass die Feuerwehr zu Türöffnungen gerufen wird, kommt zunehmend vor. Dabei geht es häufig um Menschen, die alleinstehend sind, wo es keine Angehörigen mehr gibt oder sie weit weg wohnen, hatte Uwe Restetzki der SZ bereits voriges Jahr erzählt. Eine Entwicklung, die weiter anhält. "Es geht also meistens um Menschen, die alleine in ihrer Wohnung leben und medizinisch hilfsbedürftig sind."

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