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Görlitz will Davidstern mit Spenden bauen

Die ehemalige Synagoge auf der Otto-Müller-Straße erhält ihren Stern zurück. Da ist nicht billig.

Die ehemalige Synagoge auf der Otto-Müller-Straße in Görlitz
erhält ihren Davidstern zurück.
Die ehemalige Synagoge auf der Otto-Müller-Straße in Görlitz erhält ihren Davidstern zurück. © Nikolai Schmidt

Auf dem Dach der ehemaligen Synagoge auf der Otto-Müller-Straße in Görlitz soll wieder ein Davidstern installiert werden. Das hat der Stadtrat am Donnerstag einstimmig beschlossen. Zugleich haben die Räte den OB beauftragt, die für die Finanzierung notwendigen 70.000 Euro über Drittmittelakquise einzuwerben, also im Wesentlichen in Form von Spenden.

Im September hatten die Räte die Verwaltung damit beauftragt, zu prüfen, ob es baulich und finanziell möglich ist, einen Davidstern zu errichten. Das Ergebnis der Prüfung ist positiv, die Verwaltung legte jetzt zwei mögliche Varianten vor. Die Räte entschieden sich für die 70.000 Euro teure zweite Variante, bei der ein Davidstern in seiner historischen Größe installiert wird. Er ist 1,55 Meter breit und 1,80 Meter hoch, inklusive Mast sogar vier Meter.

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Es geht nur über Spenden

Das einzige Problem: Es handelt sich um eine neue Investitionsmaßnahme, für die erstmals finanzielle Mittel eingestellt werden sollen. Die Stadt hat aber keinen beschlossenen Haushalt, sodass das verboten ist. Somit bleibt eine Komplettfinanzierung über Spenden als einzige Möglichkeit, den Davidstern zeitnah zu errichten.

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