merken
PLUS Görlitz

Neun weitere Spenden für den Davidstern

Bei der Stadt Görlitz sind erneut über 1.000 Euro eingegangen. OB Ursu hofft, dass die ehemalige Synagoge den Stern noch dieses Jahr zurückerhält.

Die ehemalige Synagoge auf der Otto-Müller-Straße in Görlitz steht derzeit noch ohne Davidstern da.
Die ehemalige Synagoge auf der Otto-Müller-Straße in Görlitz steht derzeit noch ohne Davidstern da. © Paul Glaser/glaserfotografie.de

Die Stadträte im Verwaltungsausschuss haben am Mittwoch die Annahme von neun weiteren Spenden mit einem Gesamtbetrag von 1.080 Euro für die Wiedererrichtung des Davidsterns auf der frisch sanierten ehemaligen Synagoge auf der Otto-Müller-Straße in Görlitz beschlossen.

sz-Reisen
Mit SZ-Reisen die Welt entdecken
Mit SZ-Reisen die Welt entdecken

Bei SZ-Reisen findet jeder seine Traumreise. Egal ob Kreuzfahrt, Busreise, Flugreise oder Aktivurlaub - hier bekommen Sie für jedes Reiseangebot kompetente Beratung, besten Service und können direkt buchen.

Es handelt sich um Einzelspenden mit Beträgen zwischen 25 und 255 Euro. Insgesamt sind damit inzwischen 18 Spenden mit einem Gesamtbetrag von 77.900 Euro eingegangen. Die höchste Einzelspende betrug 70.000 Euro und kam von der Jüdischen Gemeinde Görlitz (JGG).

Ende Februar hatten die Stadträte einstimmig beschlossen, dass der Stern zurückkehren soll. Ende Mai waren die dafür nötigen 70.000 Euro auch schon zusammen – komplett aus Spenden und Schenkungen. Allerdings: Kosten von 70.000 Euro waren die Schätzung vom Februar. „Jetzt haben wir etwas mehr Geld zusammen, aber vermutlich werden auch die Kosten etwas höher liegen“, erklärt OB Octavian Ursu (CDU). Er wünscht sich, dass der Davidstern bis Ende des Jahres auf die ehemalige Synagoge zurückkehrt. Sicher sei der Termin freilich nicht, erklärt er.

Mehr zum Thema Görlitz