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Mit dem Wochenendeinkauf der Suppenküche helfen

Junge Leute vom Leo-Club und die Stadtmission bitten am Sonnabend bei Marktkauf um Lebensmittelspenden. Und hoffen auf einen Erfolg wie in den Vorjahren.

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Anika Arlt (li.) und ehrenamtliche Helfer sorgen sich bei der Stadtmission um Menschen, die sich nicht selbst versorgen können.
Anika Arlt (li.) und ehrenamtliche Helfer sorgen sich bei der Stadtmission um Menschen, die sich nicht selbst versorgen können. © nikolaischmidt.de

Die Görlitzer Stadtmission spürt in diesem Corona-Jahr, wie stark sie auf Lebensmittelspenden angewiesen ist. Das bestätigt deren Leiterin Anika Arlt gegenüber SZ und sächsische.de.

Am Sonnabend haben nun alle Kunden des Einkaufszentrums "Marktkauf" die Chance, mitzuhelfen, dass Obdach- oder Mittellose eine warme Mahlzeit am Tag haben. Die "Ein-Teil-Mehr-Aktion" fand auch schon in den vergangenen Jahren statt und wird traditionell von der Jugendvereinigung des Lions-Clubs, dem Leo-Club Görlitz, vorbereitet.

Und so geht es: Wer am Sonnabend zwischen 10 und 16 Uhr an den Leo-Stand im Marktkauf (Neißepark) kommt, bekommt eine Einkaufsliste. Von dieser Liste kauft man dann ein oder auch mehrere Teile und spendet sie nach dem Bezahlen bei Leo am Ausgang. Wie immer ist auch die Stadtmission direkt vor Ort, und alle gesammelten Spenden kommen noch am selben Tag zur Suppenküche.

"In den vergangenen Jahren war die Spendenbereitschaft unglaublich hoch", sagt Wilhelmine Buscha vom Leo-Club. Und auch Anika Arlt wäre froh, wenn ein Ergebnis wie in den Vorjahren erreicht wird: "In den letzten Jahren sind wir stets mit 13 bis 15 vollen Einkaufswagen reich beschenkt worden". (SZ)

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