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Polizei und Feuerwehr retten Krähe

Das Tier hatte sich in einem Netz am Görlitzer Postplatz verfangen. Auch Randalierer und Corona-Regelbrecher beschäftigten die Beamten.

Bürger entdeckten diese Krähe in Not am Postplatz und riefen die Polizei.
Bürger entdeckten diese Krähe in Not am Postplatz und riefen die Polizei. ©  Polizeidirektion Görlitz

Polizisten haben am Montagvormittag gemeinsam mit Feuerwehrleuten eine Krähe am Postplatz befreit. Das Tier hatte sich am dortigen Webelhaus in einem Sicherheitsnetz verfangen.

"Es handelte sich dabei um ein Vogelschutznetz, dass eigentlich dort angebracht war, damit keine Vögel ins Gebäude fliegen", erklärt Michael Stelzig, stellvertretender Wachtleiter der Görlitzer Feuerwehr, der SZ auf Nachfrage. Ab und zu komme es vor, dass die Tiere in diesen Netzen hängenblieben. Gerade in den Sommermonaten müsse die Feuerwehr in etwa alle zwei bis drei Monate zu einem solchen Vogelrettungs-Einsatz ausrücken.

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Die Rettung gelang den Feuerwehrleuten, ohne das Netz zu zerschneiden.
Die Rettung gelang den Feuerwehrleuten, ohne das Netz zu zerschneiden. © Polizeidirektion Görlitz

Bürger hatten zunächst die Polizisten darauf aufmerksam gemacht, dass der Vogel in einem Sicherungsnetz unterhalb des Dachgesimes eines angrenzenden Wohnhauses feststeckte. Die Beamten riefen daraufhin die Feuerwehr, die mit einem Drehleiterfahrzeug und einem Löschfahrzeug anrückte. Insgesamt sechs Kameraden waren laut Stelzig, im Einsatz.

Die Kameraden fuhren die Drehleiter aus, fuhren damit an das Tier heran und befreiten es aus dem Netz. "Die Rettung war nicht kompliziert", so Stelzig. Sie gelang mit bloßer Hand, ohne weiteres Werkzeug einzusetzen beziehungsweise das Netz zu zerschneiden. Anschließend flog die Krähe zu ihren Artgenossen auf das Nachbardach. Insgesamt dauerte der Einsatz etwa eine halbe Stunde.

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Auf der A 4 zwischen der Anschlussstelle Görlitz und der deutsch-polnischen Grenze ist am frühen Dienstagmorgen ein Verkehrsunfall passiert. Kurz nach Mitternacht ist dort ein weißer Transporter kurz vor dem Rastplatz An der Neiße auf einen vor ihm fahrenden Opel Mokka aufgefahren. Der Transporter-Fahrer hielt nicht an, sondern fuhr einfach weiter. Der 51-jährige polnische Opel-Fahrer blieb unverletzt. Es entstand ein Sachschaden von circa 4.000 Euro. Die Polizei ermittelt wegen Unfallflucht.

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Indes versammelten sich andernorts etwa 200 Personen in Görlitz und demonstrierten gegen die Corona-Maßnahmen. Die Teilnehmer trafen sich zunächst auf dem Postplatz, später auf dem Sechsstädteplatz. Für beide Orte lag eine Anmeldung vor. Die Teilnehmer hielten sich laut Polizei an die bestehenden Auflagen.

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