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Rauschgift in der Unterhose versteckt

Als Polizisten in Görlitz einen Mann kontrollierten, bemerkten sie eine Wölbung zwischen seinen Beinen. Andernorts hantierten Personen mit illegalen Böllern.

Symbolbild
Symbolbild © kairospress

Bundespolizisten haben in der Nacht zum Sonntag an der Landeskronstraße, auf einen der Polizei mehrfach bekannten Mann, der Drogen dabei hatte.

Während die Beamten den 29-Jährigen kontrollierten, bemerkten sie zunächst eine Wölbung in der Hose, welche die Konturen einer Zigarettenschachtel erkennen ließ. Tatsächlich hatte sich der Görlitzer ein Zigarettenpäckchen in die Unterhose gesteckt. "Der Grund für das Versteckspiel dürfte wohl in der kristallinen Substanz, die in dem Päckchen zum Vorschein kam, zu finden sein. Letztlich handelte es sich bei der Substanz um 2,5 Gramm Crystal, welches sichergestellt wurde", erklärt Bundespolizei-Sprecher Michael Engler. Der Besitz von Betäubungsmittel wurde angezeigt.

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Verbotene Feuerwerkskörper abgebrannt

Am Sonnabendabend nahmen Bundespolizisten, die im Görlitzer Stadtgebiet auf Streife waren, zunächst einen lauten Knall wahr. Dem Knall folgten Blitze. In der Nähe der Pomologischen Gartenstraße fanden sie kurz darauf den Grund für die Geräusche beziehungsweise die Lichteffekte.

Zwei Männer im Alter von 20 und 22 Jahren hatten Feuerwerkskörper gezündet - ihrer Meinung nach legale Feuerwerksköper. Die Beamten belehrten sie eines Besseren. Ein Teil der Knaller hatte kein Prüfzeichen und ist daher verboten. An dieser Stelle wurde laut Engler Strafanzeige wegen des Verstoßes gegen das Sprengstoffgesetz erstattet. Ein weiterer Teil der Knaller war der Kategorie F2 zugeordnet und hätte zu diesem Zeitpunkt ohne Genehmigung nicht abgebrannt werden dürfen. Dafür gab es eine Ordnungswidrigkeitenanzeige. Das Neißerevier übernahm die weitere Bearbeitung sowie den Teil der sichergestellten Böller. (SZ)

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