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Reichenbacher zahlen deutlich mehr Steuern

Zwölf Millionen Euro Schulden hat die Kleinstadt. Über die Grundsteuer sollen jetzt mehr Einnahmen generiert werden.

Von Constanze Junghanß
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Reichenbach fehlen zwölf Millionen Euro. Damit im Rathaus (Foto) mehr Geld ankommt, müssen jetzt Eigentümer von Grundstücken deutlich mehr Steuern zahlen.
Reichenbach fehlen zwölf Millionen Euro. Damit im Rathaus (Foto) mehr Geld ankommt, müssen jetzt Eigentümer von Grundstücken deutlich mehr Steuern zahlen. © Constanze Junghanß

Reichenbach will 113.000 Euro an Mehreinnahmen in der Haushaltskasse haben. Bezahlen werden dafür ab diesem Jahr Grundstücksbesitzer und Landwirte. Der Stadtrat und seine größte Fraktion, die „Unabhängige Reichenbacher Bürgerinitiative“, stimmten der Erhöhung der Hebesätze A und B zu. Stimmenthaltungen gab es seitens der AfD und der CDU. Somit steigt die Grundsteuer für Land- und Forstwirtschaft von bisher 320 auf 375 von Hundert. Seitens der Verwaltung wurde ein fiktives Beispiel ohne Flächengröße genannt: Wer bisher rund 713 Euro zahlte, zahlt ab diesem Jahr etwa 120 Euro mehr. Bei der Grundsteuer klettert der Wert von 400 auf 488, was bei einem 1.000 Quadratmeter großen Grundstück in etwa 40 Euro Mehrkosten im Jahr ausmachen würde, hieß es im Stadtrat seitens der Verwaltung. Zum Vergleich: In Markersdorf beträgt die Bemessungsgrundlage 440, ist damit niedriger. In Görlitz liegt der Wert höher und bei 520.

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