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Nächtliche Hilferufe in Rothenburg

Ein 40-jähriger Anwohner eilte zu einer Rettungsaktion herbei. Weiterhin hielten Temposünder und Lockdown-Brecher die Polizei auf Trab.

Symbolbild
Symbolbild © Friso Gentsch/dpa

Ein 40-jähriger Rothenburger hat in der Nacht zum Donnerstag vor seinem Wohnblock an der Südstraße Hilferufe gehört.

Wie sich herausstellte, irrte ein 92-jähriger Senior vor dem Haus an der Südstraße umher. Der Anwohner eilte dem Hilflosen nach und bat ihm seine Hilfe an. Der Ältere wollte scheinbar zur Polizei, weil seine Medikamente verschwunden waren. Der Helfer rief eine Polizeistreife hinzu. Die Beamten brachten den Hilfesuchenden nach Hause und informierten den Pflegedienst.

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Der 40-Jährige ist Polizist und absolviert derzeit ein Aufstiegsstudium an der Hochschule der Sächsischen Polizei (FH) in Rothenburg, teilt Polizeisprecher Sebastian Ulbrich mit. (SZ)

Weitere Meldungen aus dem Polizeibericht:

Audi ohne Versicherungsschutz entdeckt

Während einer Geschwindigkeitskontrolle haben Beamte des Görlitzer Reviers einen Audi ohne Versicherungsschutz entdeckt. Der A6 parkte an der Heilige-Grab-Straße. Zudem bemerkten die Uniformierten, dass sich keine Plaketten auf den Kennzeichen befanden. Kurze Zeit später erschien der 36-jährige Halter an dem Auto. Er legte zunächst eine Bescheinigung über einen gültigen Versicherungsvertrag vor. Bei der anschließenden Prüfung stellte sich jedoch heraus, dass kein aktueller Versicherungsschutz bestand. Der Deutsche erhielt Anzeigen wegen des Verdachts des Kennzeichenmissbrauchs sowie des Verstoßes gegen das Pflichtversicherungsgesetz.

Sattelzug und Kleinbus aus dem Verkehr gezogen

Den richtigen Riecher hatte eine Streife der Autobahnpolizei am Donnerstagvormittag, als sie einen Sattelzug mit Auflieger an der Anschlussstelle Nieder Seifersdorf von der Autobahn lotste. An dem Scania des 51-jährigen Fahrers stellten die Polizisten schnell gravierende Mängel fest. Die Bremsscheibe der A-Achse rechts war total verschlissen und es bestand eine unmittelbare Bruchgefahr. Die Quertraversen der B- und C-Achsen waren beidseitig gerissen. Ein Sachverständiger stufte den Auflieger als verkehrsunsicher ein und untersagte die Weiterfahrt. Der polnische Fahrer und auch der Halter erhielten entsprechende Anzeigen.

Ein 46-jähriger polnischer Fahrer transportierte am Donnerstagnachmittag drei Insassen mit einem Kleinbus nach Frankreich. Das Gefährt hatte zudem einen Starrdeichsel-Anhänger im Schlepptau. Doch dieser hielt einer Überprüfung nicht stand, denn die Betriebsbremsanlage war völlig funktionslos. Außerdem war die Anhängelast um mehr als 30 Prozent überschritten. Damit war die Reise zunächst beendet, zumindest für den Anhänger. Fahrer und Halter sehen einer Anzeige entgegen.

65 km/h zu viel auf dem Tacho

Auf der Autobahn 4 in Höhe des Parkplatzes An der Neiße hat die Polizei am Donnerstagnachmittag innerhalb von fünf Stunden exakt 100 Temposünder erwischt, die schneller als die erlaubten 80 km/h fuhren. 1.420 Fahrzeuge passierten die Lichtschranke. 69 Mal blieb es bei einem Verwarngeld. Aber 32 Fahrer erhalten eine Bußgeldanzeige. Schnellster war der Fahrer eines VW mit geblitzten 145 km/h. Er muss mit einem hohen Bußgeld, Punkten in Flensburg sowie einem Fahrverbot rechnen.

Görlitzer verstoßen gegen Lockdown

Beamte des Görlitzer Reviers haben am Donnerstagnachmittag eine Gruppe von drei Personen auf der Sattigstraße bemerkt, die sich nicht an den Lockdown hielten. Das Mädchen im Alter von 14 Jahren, der 16- und der 22-Jährige erhielten je eine Anzeige wegen des Verstoßes gegen die Kontaktbeschränkungen.

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