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Verurteilter Serieneinbrecher landet hinter Gittern

Insgesamt 28 Straftaten hat der 33-Jährige begangen. Darunter sind neben Diebstählen auch mehrere Drogendelikte.

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Symbolbild © dpa (Symbolfoto)

Am vergangenen Donnerstag hat das Amtsgericht Görlitz einen Serieneinbrecher zu zwei Jahren und sechs Monaten Freiheitsstrafe verurteilt.

Wie Marc Klinger, Pressesprecher der Polizeidirektion Görlitz, mitteilt, warf der Richter dem Beschuldigten insgesamt 28 Straftaten im Zeitraum von Oktober 2018 bis April 2021 vor. Darunter waren Einbrüche in Wohnhäuser, Fahrraddiebstähle, ein Motorraddiebstahl sowie mehrere Drogendelikte. Der verursachte Stehlschaden belief sich auf einen fünfstelligen Betrag.

Umfangreiche Ermittlungen sowie die Kameraaufzeichnungen an der Altstadtbrücke in Görlitz brachten die Kriminalisten der Soko Argus auf die Spur des Täters und zeigten Zusammenhänge zu einer Serie von Einbrüchen und Diebstählen im Landkreis Görlitz. Die Beamten identifizierten den Serieneinbrecher und fahndeten nach diesem. Die Staatsanwaltschaft Görlitz erwirkte einen europäischen Haftbefehl. Ende April nahmen ihn Polizisten des Görlitzer Reviers in Zgorzelec fest. Der Festgenommene war auf seiner Flucht vor der Bundespolizei in die Neiße gesprungen und schwamm auf die gegenüberliegende Uferseite. Zuvor hatte der Flüchtige Werkzeuge im Wert von rund 110 Euro aus Einkaufsmärkten in Görlitz gestohlen. Die Ordnungshüter übergaben den Dieb an die polnischen Kollegen in Zgorzelec.

Am 2. Juni 2021 lieferten polnische Polizisten den Tatverdächtigen schließlich nach Deutschland aus. Nach Verkünden des Urteils wurde der 33-jährige Deutsche ins Gefängnis gebracht. (SZ)