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Lenz: Gemeinde und Kirche ziehen an einem Strang

Es ist vollbracht: Durch Fördermittel, ein Grundstück und ganz viel Unterstützung gibt es jetzt einen neuen Parkplatz an der Grundschule.

Große Freude am Mittwoch bei Bürgermeisterin Manuela Gajewi, Janina Hein (Dresdner Heidebogen), Christiane Kirste und Birgit Fritsche vom Kirchvorstand Lenz sowie Pfarrer Sebastian Zehme.
Große Freude am Mittwoch bei Bürgermeisterin Manuela Gajewi, Janina Hein (Dresdner Heidebogen), Christiane Kirste und Birgit Fritsche vom Kirchvorstand Lenz sowie Pfarrer Sebastian Zehme. © Kristin Richter

Lenz. Festivitäten, Veranstaltungen und vielfältiges Beisammensein? In den vergangenen Monaten konnten auch die sonst so rührige Kirchgemeinde Lenz und die Gemeindeverwaltung Priestewitz nicht so kreativ durchstarten, wie es üblicherweise der Fall gewesen ist.

Ganz untätig waren Pfarrer Sebastian Zehme und die Mitstreiter um Bürgermeisterin Manuela Gajewi indes trotzdem nicht. Gewissermaßen hinter den Kulissen wurde gemeinsam angeschoben, was am Mittwochnachmittag einen freudigen Abschluss gefunden hat. Durch die Bereitstellung von finanziellen Mitteln aus dem Heidebogen-Topf - einer bewährten Förderung im Rahmen des Regionalbudgets Ländliche Entwicklung -, der unkomplizierten Koordination aller Beteiligten sowie der schnellen praktischen Umsetzung durch die Weber Bau GmbH Großenhain, seien innerhalb kürzester Zeit 15 zusätzliche Parkplätze für die Lenzer Grundschule, die Kirche und den Friedhof geschaffen worden. "Dass wir diesen Parkplatz heute so der Öffentlichkeit übergeben können, hätten wir als Kirchgemeinde noch vor einem Jahr nicht für möglich gehalten. Es zeigt einmal mehr, was machbar ist, wenn die Dinge im Miteinander auf den Weg gebracht werden", sagte Sebastian Zehme.

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Die Kirchgemeinde habe eine Teilfläche ihres im Besitz befindlichen Grundstücks für den Bau zur Verfügung gestellt. Eine rundum gute Entscheidung, denn dadurch könne jetzt bei Veranstaltungen in der Schule auf 15 weitere Parkplätze zurückgegriffen werden. Bisher sei die oft genutzte Grünfläche neben der Einrichtung nicht offiziell für die öffentliche Nutzung vorgesehen gewesen und auch der Parkplatz an der Feuerwehr müsse für die Kameraden frei gehalten werden, sodass es immer zu Engpässen gekommen sei. Ein Problem, das immerhin auch die Kirche kennt. Bei gemeindeeigenen Veranstaltungen und bei Beerdigungen hätten zahlreiche Besucher nicht selten eine gefühlte Ewigkeit damit verbracht, im Ort ordnungsgemäß ihr Fahrzeug parken zu können. "Lenz ist durch den neuen Platz aufgewertet und die Hürde des Parkens in diesem Bereich genommen worden", freut sich auch die Priestewitzer Bürgermeisterin Manuela Gajewi. Besonders schön: Kirche und Verwaltung hätten zum wiederholten Mal erfolgreich an einem Strang gezogen.

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