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Hoyerswerda

Statt Zeremonie Eröffnungsspiel

Der Westlausitzer Fußballverband steht vor dem Saisonstart 2021/2022.

Ingolf Horn
Ingolf Horn © Foto: Werner Müller

Von Werner Müller

Was gibt es vor der neuen Spielzeit an Organisatorischem und sonstigem Wissenwerten; was hat sich geändert, was ist gleich geblieben? Wir sprachen dazu mit Ingolf Horn, 1. Vizepräsident und Vorsitzender des Spielausschusses im Westlausitzer Fußballverband (WFV).

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Herr Horn – wie gliedert sich der Spielbetrieb des WFV in der Saison 2021/2022?

Es gibt in der Kreisoberliga eine Staffel mit 17 Teams. Die Kreisliga gliedert sich in zwei Staffeln mit in summa 27 Mannschaften. In der Kreisklasse haben wir drei Staffeln gebildet, in denen 35 Mannschaften miteinander wetteifern. 58 Mannschaften haben für den Sparkassen-Kreispokal gemeldet.

Mit welchen Erwartungen geht der WFV in die Saison?

Wir hoffen, dass wir die Saison endlich nach zwei Jahren mal komplett durchspielen können – also ohne Corona-Einschränkungen und auch ohne „Winter-Chaos“.

Wann und wo gibt’s die Saison-Eröffnungsveranstaltung?

Es gibt keine Saisoneröffnung, weil wir ja nicht wussten, was ist. Aber es gibt am morgigen Freitag, dem 13. August, um 18 Uhr das Eröffnungsspiel der Kreisoberliga, SV Burkau gegen den SV St. Marienstern Panschwitz-Kuckau.

Haben sich Teams vom Spielbetrieb zurückgezogen?

Aus der Kreisoberliga hat sich die SG Motor Cunewalde in die Kreisliga abgemeldet. Aus der Kreisliga sind freiwillig abgestiegen der SV Bautzen, der SV Königsbrück/Laußnitz II; der SV Kleinwelka und der SV Lomnitz/Großnaundorf II.

Gibt es andererseits Zugänge?

Neu dazugekommen sind SpG Biehla/Cunnersdorf // SV Aufbau Deutschbaselitz III, der SV Grün-Weiß Elstra/Thonberg II und die DJK Sokol Ralbitz/Horka II.

Was ist eine absolute Neuerung in der Spielordnung?

Dass bei jedem Männerpunktspiel nun vier Auswechselungen möglich sind.

Wie gestalten sich die Auf- und Abstiegsregelungen?

Die Kreisoberliga spielt, wie gesagt, in dieser Saison mit 17 Teams. Ab der Saison 2022 /2023 wird wieder mit 16 Mannschaften gespielt. Der Meister der Kreisoberliga hat grundsätzliches Aufstiegsrecht in die Herren-Landesklasse des Sächsischen Fußballverbandes. Verzichtet eine Mannschaft auf das Aufstiegsrecht oder ist nicht aufstiegsberechtigt (weil beispielsweise eine „Zweite“, deren „Erste“ in der Landesklasse spielt), geht das Aufstiegsrecht auf die nächstplatzierte, aufstiegsberechtigte Mannschaft über – allerdings nur bis Tabellenplatz 3. Am Ende des Spieljahres 2021/2022 steigen die Mannschaften der Kreisoberliga auf den Tabellenplätzen 16 und 17 in die Kreisliga ab.

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