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Kamenz

Kamenz: Graffiti und Spaß im alten Stadtbad

Vor 20 Jahren engagierten sich Bürger für die Oase auf dem Areal des früheren Freibades. Daran wird erinnert und gefeiert.

Vor 20 Jahren entstand ein Freizeitareal in Kamenz. Daran wird erinnert und gefeiert.
Vor 20 Jahren entstand ein Freizeitareal in Kamenz. Daran wird erinnert und gefeiert. © privat

Kamenz. Es gibt kaum ein Kamenzer Jugendlichen, der das alte Stadtbad als den zentralen und doch sehr grünen Freizeitort nicht kennt.  Vor 20 Jahren wurde aus einer Idee Realität.  Mittlerweile tummeln sich hier auch Familien und nutzen den Wasserspielplatz, die Volleyball-Anlage oder den Skateplatz.

 Aber noch mehr sind die ruhigen, parkähnlichen Ecken als alltägliche Treffpunkte an der „Skater“ voll im Trend. "Die wenigsten der heutigen Nutzer können sich noch an den eigentlichen Zweck des kleinen Talkessels erinnern, und auch die heutige Platzgestaltung hätte im Jahr 2000 ganz anders kommen können", berichtet Marita Lehmann vom Kamenzer Ortsvereins des Kinderschutzbundes.  "Engagierte Einwohner machten sich in den Vorjahren mit viel Herz daran, aus dem geplanten Wohngebiet einen grünen Treffpunkt für alle zu entwickeln – und setzten sich schließlich im Stadtrat durch."

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Fotogalerie zum Geburtstag

Das diesjährige Jubiläum soll daher mit einer kleinen Fotogalerie an den Einsatz der Bevölkerung erinnern,  die Kamenz entscheidend mit zu dem gemacht hat, was es heute ist . Mit Sport, Kunst und mehr zum Jubiläum am 5. September soll es kein normaler Tag werden.  Von 10 bis 18 Uhr wird zu erleben sein, was der Platz zu bieten hat. Es können sich die Beachvolleyballer in einem Wettkampf messen.

 Daneben können sich, organisiert durch das Regionalteam des Netzwerkes für Kinder- und Jugendarbeit,  junge Interessenten in der Graffiti-Kunst ausprobieren. Wer das mag, wird unter Anleitung die Möglichkeit haben, eine eigens neu entstandene Probierwand zu besprühen. Besonders gelungene Entwürfe können sich dann an Schuppen und Container auf dem Gelände wieder finden. Die jungen Skater tüftelten, professionell begleitet, an einem neuen selbst gebastelten Element. In einer Austauschrunde, ab 14 Uhr,  sollen noch mehr Ideen für die Zukunft der Skate- und Bikeanlage gesammelt werden. 

Für  die jüngsten Gäste wird an kleinen kreativen Familieninseln für Abwechslung gesorgt, die durch den Kamenzer Kinderschutzbund, das Haus der Begegnung und den Bürgerladen begleitet werden. So könne der - leider Corona zum Opfer gefallene Kindertag - doch noch ein bisschen Einzug ins Jahr 2020 halten, sagt Marita Lehmann .

Die „Bühne“ für die Ferien(s)pass-Übergabe wird dieses Jahr ebenfalls eine andere sein. Alle Kinder, die an mindestens vier Angeboten im Sommer teilgenommen haben, treffen sich 16 Uhr innerhalb dieser Veranstaltung in alten Stadtbad - Ferienkarte nicht vergessen. 

Hoffnung auf finanzielle Hilfe

 "Dass das Freizeitgelände auch für Nicht-Kamenzer als etwas ganz Besonderes wahrgenommen wird, beweisen die Förderzusagen der Sächsischen Jugendstiftung (NOVUM) und des kreisweit agierenden TV-Bunt im Rahmen von Partnerschaften für Demokratie", so Marita Lehmann. Hinzu kommen Firmen und Geschäfte der Stadt, die mit Spenden ihre finanzielle Unterstützung geben, hoffen die Veranstalter Kinderschutzbund und Netzwerk. Mit solcher und weiterer Hilfe werde es gelingen, den Charme und die Anziehungskraft des Geländes an der Goethestraße zu erhalten. (ml,SZ)

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