Kamenz
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Neues Stück von Kamenz can Dance hat Premiere

Bei seinen Auftritten im Theater setzt sich der Verein tänzerisch mit der Bedeutung des Handys für Jugendliche auseinander - und baut Spannung für 2023 auf.

Von Ina Förster
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Ein neues Tanztheaterstück von Kamenz can Dance hat am 11.November Premiere im Kamenzer Stadttheater. Es heißt "Alles... Außer gewöhnlich!"
Ein neues Tanztheaterstück von Kamenz can Dance hat am 11.November Premiere im Kamenzer Stadttheater. Es heißt "Alles... Außer gewöhnlich!" © Archivfoto: PR/ Daniel Madlung

Kamenz. Nicht mehr lange, dann startet Kamenz can Dance wieder einmal neu durch. Es ist Premieren-Zeit für den Verein. Ein neues Stück kommt auf die Bühne des Stadttheaters. Nach dem erfolgreichen Open Air 2022 auf der Hutbergbühne Kamenz widmete man sich nun wieder anderen Dingen

Am 11. November zeigen die Tänzerinnen und Tänzer erstmals, was sie in den letzten Wochen geprobt haben. "Sie hatten schon immer viel Mitsprache- und Gestaltungsmöglichkeiten", so Vereinschef Mario Steinmetz. Aber dieses Jahr hätten sie das Stück wirklich komplett allein erarbeitet. Steinmetz habe nur bei der Dramaturgie mitgeholfen und die Proben forciert.

TikTok-Tänze kommen auf die Bühne

Wie immer werden im neuen Stück Jugendthemen behandelt. Diesmal geht es um Folgendes: Stell dir vor, du vergisst dein Handy. Wie kommen wir in der heutigen Zeit ohne unser Handy klar? Was bedeutet die Technik für uns alle? Ist es Fluch oder Segen? Ist das Smartphone längst ein Teil von uns - vielleicht sogar unser engster Vertrauter?

Im Stück spielen Apps, Soziale Medien, Internet-Plattformen eine Rolle. "Wir vertanzen beispielsweise angesagte TikTok-Tänze, spinnen natürlich auch einen roten Faden in die Geschichte ein", so Steinmetz. Ein Sprachassistent begleitet das gesamte Geschehen, wird virtuell. "Bei uns heißt der nur nicht Siri oder Alexa, sondern Emma", verrät der Vereinschef schon mal. Und Emma lerne nach und nach Gefühle.

Zweiter Teil des Tanztheaterstücks ist später zu sehen

Was daraus erwächst, kann man übrigens erst im nächsten Jahr sehen. "Erstmals hat ein Tanztheater-Stück von uns nämlich zwei Teile. Wie sehr Emma sich in das Leben der Menschen einmischt, wird man also erst später sehen", so Mario Steinmetz. Man baue bewusst Spannung auf für 2023. "Wir arbeiten aber bereits jetzt daran."

Tänzerisch sei es ein sehr hochwertiges Stück geworden, verspricht der Vereinschef. Verschiedene Einflüsse aus den monatelangen Trainings mit bekannten und angesagten Choreografen aus Hip Hop, LA Style, Afro Fusion und Streetstyle seien zu sehen. Und man setze generell diesmal auf noch mehr Leichtigkeit und jede Menge Spaß.

Termine im Kamenzer Stadttheater: 11./12./15./18. und 19. November; Restkarten gibt es im Theater. Der Ticketvorverkauf für die März-Termine startet demnächst.