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Kleiderstübchen platzt aus den Nähten

Das Angebot der Harthaer Heimatfreunde wird gut angenommen. Die Erweiterung ist nicht ganz so einfach.

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Sabine Kempin gehört zu den ehrenamtlichen Helfern, die das Kleiderstübchen betreuen.
Sabine Kempin gehört zu den ehrenamtlichen Helfern, die das Kleiderstübchen betreuen. © Dietmar Thomas

Hartha. Das Kleiderstübchen an der Dresdener Straße erfreut sich großer Beliebtheit. Und das nicht nur bei denjenigen, die wenig Geld haben, sondern auch bei Leuten, die froh sind, gut erhaltene Kleidung nicht wegschmeißen zu müssen, sondern für einen sozialen Zweck abgeben zu können.

Der Träger des Kleiderstübchens ist der Verein Harthaer Heimatfreunde. „Wir wissen manchmal schon nicht mehr wohin mit den Sachen, obwohl wir die Kleidung saisonal anbieten und was nicht benötigt wird, wegräumen“, sagte Vereinschefin Silke Weise. Um alles besser präsentieren zu können, soll das Kleiderstübchen vergrößert werden. „Räume sind vorhanden. 

Aber es gibt noch einige bürokratische Hürden zu überwinden, bevor wir die Erweiterung vornehmen können“, so die Vereinschefin. Dann soll es einen separaten Bereich geben, in dem Kindersachen angeboten werden. Dadurch ist dann auch mehr Platz für die Kleidung für Erwachsene, so Weise. Und es gebe mehr Lagerräume, die dringend gebraucht werden. 

Die Vereinschefin ist froh, dass sie mit Karin Hübner eine gute, ehrenamtliche Leiterin gefunden hat, zu deren Team zwei Helferinnen gehören. Mitte des Jahres 2016 zog das Kleiderstübchen vom alten Standort an der Straße der Jugend 1 an die Dresdener Straße 46. Seitdem kommen auch mehr Kunden, weil der Laden zentraler liegt. (DA/je)

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