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Leipzig

Keine Tierseuche: Entwarnung im Leipziger Zoo

Nachdem Vögel in Leipzigs Gondwanaland gestorben waren, hatte der Zoo die Tropenhalle geschlossen. Nun kann die Attraktion wieder öffnen.

Das Gondwanaland im Zoo Leipzig ist nach kurzer Schließzeit wieder offen.
Das Gondwanaland im Zoo Leipzig ist nach kurzer Schließzeit wieder offen. © Archivbild: dpa/Waltraud Grubitzsch

Dresden. Nach drei Tagen Ungewissheit kann der Leipziger Zoo seine Tropenerlebniswelt Gondwanaland ab sofort wieder für Besucher öffnen. Zuvor waren am vergangenen Wochenende völlig überraschend mehrere Vögel gestorben. Weil eine Tierseuche nicht ausgeschlossen werden konnte, hatte der Zoo die riesige Halle am Montag vorsorglich geschlossen.

Wie der Zoo jetzt mitteilt, seien die Kadaver von zwölf Straußwachteln und zwei Palawanpfaufasanen untersucht worden. Dabei sei zwar nicht die konkrete Todesursache der Tiere herausgefunden worden, zwei besonders gefährliche Erreger könnten den Angaben zufolge aber ausgeschlossen werden. Das Ableben der Tiere sei weder auf den Vogelgrippe-Erreger noch auf die Newcastle-Krankheit zurückzuführen, hieß es. Eine Seuchengefahr bestehe somit für Tier und Mensch nicht.

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Zoodirektor Jörg Junhold zeigt sich zumindest über die bisherigen Untersuchungsergebnisse erleichtert: „Wir sind froh, die für unsere Tiere gefährlichsten Erreger ausgeschlossen zu haben. Jedoch wissen wir zum aktuellen Zeitpunkt noch nicht, woran die Vögel gestorben sind. Ob eine Todesursache gefunden werden kann und wenn ja, wie lange es dauern wird, um diese zu klären, können wir derzeit nicht sagen und räumen den Experten die Zeit ein, die sie benötigen.“ Junhold versprach, die Öffentlichkeit bei neuen Ergebnissen umgehend zu informieren.

Hätte das Gondwanaland für einen längeren Zeitraum geschlossen werden müssen, wäre das besonders bitter für den Leipziger Zoo gewesen. Erst am Wochenende wurde dort ein möglicher neuer Besucherliebling geboren: Schabrackentapir-Weibchen Laila brachte nach einem Jahr Trächtigkeit einen kleinen Tapir-Bullen zur Welt. (SZ/mja)

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