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Streik legt BMW-Werk in Leipzig lahm

Im BMW-Werk in Leipzig steht die gesamte Produktion still. Etwa 5.500 Beschäftigte fordern mehr Lohn.

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Mitarbeiter im BMW-Werk Leipzig arbeiten in der Montage des i8.
Mitarbeiter im BMW-Werk Leipzig arbeiten in der Montage des i8. © Jan Woitas/ZB/dpa

Leipzig. Nachdem es in der vierten Runde der Tarifverhandlungen für Sachsens Metall- und Elektroindustrie keine Einigung gegeben hat, hat die IG Metall für Dienstag zu neuen Warnstreiks aufgerufen. Wie Gewerkschaftssprecher Bernd Kruppa am Dienstagmorgen mitteilte, steht die gesamte Produktion im BMW-Werk in Leipzig seit Dienstag, 05.30 Uhr still. Insgesamt beteiligen sich den Angaben nach etwa 5.500 Beschäftigte an der ganztägigen Warnstreikaktion.

Im Verlauf des Tages soll es mit einer Kundgebung am Werk des Autoteileherstellers Vitesco in Limbach-Oberfrohna und einer Frühschluss-Aktion am Clarios-Werk in Zwickau weitergehen.

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Grund für die erneuten Warnstreiks ist unter anderem der Streit um das von der Gewerkschaft geforderte tarifliche Angleichsgeld. Die IG-Metall-Bezirksleiterin für Sachsen und Berlin-Brandenburg, Birgit Dietze, sagte am Montag, dass die Beschäftigten der Branche in Sachsen und Berlin-Brandenburg 8,5 Prozent weniger Entgelt in der Stunde erhalten. Grund sei die höhere Wochenarbeitszeit von 38 statt 35 Stunden. Daher seien die Pilot-Übernahmen anderer Gebiete keine Referenz.

In Sachsen-Anhalt etwa hatten sich die Metall- und Elektroindustrie und die Gewerkschaft vorige Woche auf eine Übernahme des Pilotabschlusses aus Nordrhein-Westfalen geeinigt. (dpa)

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