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Löbau

Verhandlung um totes Baby startet

Das Landgericht Görlitz eröffnet in einer Woche den Prozess gegen die junge Mutter aus Bernstadt, die den Tod ihres Säuglings verschuldet haben soll.

Heftiges Schütteln kann bei Säuglingen zu schweren Hirnschäden führen.
Heftiges Schütteln kann bei Säuglingen zu schweren Hirnschäden führen. © dpa

Vor der Jugendkammer des Görlitzer Landgerichtes wird am Mittwoch kommender Woche der Prozess gegen eine mittlerweile 20-jährige Bernstädterin eröffnet. Sie soll laut Staatsanwaltschaft ihr knapp dreimonatiges Kind am 17. Februar dieses Jahres "unkontrolliert und heftig geschüttelt haben, so dass der Säugling mit dem Kopf an einen harten Gegenstand – etwa eine Tisch-oder Türkante - angeschlagen sei". Vier Tage später ist der kleine Junge dann an seinen erlittenen Hirnverletzungen in der Uniklinik Dresden verstorben.

Die junge Frau, die seither in Untersuchungshaft in Chemnitz untergebracht ist, hatte nach Berichten der Staatsanwaltschaft in den vergangenen Monaten zwar einige Angaben zu Fragen gemacht, die Schuld am Tod des Kindes allerdings nicht konkret auf sich genommen. Da die Angeklagte als Heranwachsende gilt, kommt im Falle einer Verurteilung das Jugendstrafrecht zur Anwendung. Das Verfahren wird nach Angabe des Landgerichtes bei Einhaltung der Hygieneregeln öffentlich geführt.

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