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Neue Plätze für Wohnmobil-Touristen

Löbau will neue Caravanstellplätze schaffen. Dabei gibt es ein großes Problem zu beachten: Vandalismus.

Symbolfoto
Symbolfoto © dpa

Der Wohnmobil-Tourismus boomt - gerade in diesem Corona-Jahr mit vielen Einschränkungen auch beim Reisen. Löbau will mit dem Trend gehen und neue Stellplätze für Wohnmobile schaffen. Das hatte die AfD-Fraktion im Stadtrat angeregt und einen Antrag gestellt, dass die Stadt Caravanstellplätze einrichten soll. 

Die Stadt fasst dafür nun den Eingangsbereich des Landesgartenschaugeländes ins Auge. Denn hier ließen sich Elektroanschlüsse für die Wohnmobile und Entsorgungsmöglichkeiten problemlos einrichten. Und: es gebe die Möglichkeit, das Tor abzuschließen. "Wohnmobiltouristen könnten sich zum Beispiel einen Schlüssel in der Touristinfo abholen", erläutert Oberbürgermeister Dietmar Buchholz (parteilos) die Idee. Dass man ein abschließbares Gelände schafft, sei wichtig, damit die Fahrzeuge sicher stehen und auch die Technik unversehrt bleibt. Denn Vandalismus sei immer wieder ein Problem, sagt OB Buchholz. Die Unvernunft mancher Leute kenne ja keine Grenzen und es werde alles angegriffen, was nicht niet- und nagelfest ist, so Buchholz. 

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Schlechte Erfahrungen habe die Stadt nämlich bereits mit den Caravanstellplätzen am Friedenshain gemacht. Dort gibt es auf dem Parkplatz am Fuß des Löbauer Berges  Plätze für Wohnmobile. Die drei Stellplätze können Caravan-Touristen kostenfrei nutzen. Sie müssen sich lediglich einen Schlüssel für den Stromkasten bei der Stadt abholen.  Allerdings wurde die Elektroanlage dort zerstört. "Das hat uns 3.500 Euro gekostet", schildert der Oberbürgermeister. 

Einen weiteren Stellplatz mit Elektroanschlüssen soll es künftig in der Brunnenstraße nahe des Zentrums geben. 

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