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Fahrradschutzstreifen: Ein aus der Not geborenes Konzept?

Zeiten ändern sich: Immer mehr Menschen sind mit dem Fahrrad unterwegs, doch die Bedingungen sind schlecht, auch im Landkreis Meißen.

Von Martin Skurt
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Sicherlich ein Extrembeispiel, aber durchaus nicht ungewöhnlich: Ein Autofahrer in Coswig hält am Freitagvormittag nicht den vorgeschriebenen Abstand von 1,50 Meter zum Radfahrer ein.
Sicherlich ein Extrembeispiel, aber durchaus nicht ungewöhnlich: Ein Autofahrer in Coswig hält am Freitagvormittag nicht den vorgeschriebenen Abstand von 1,50 Meter zum Radfahrer ein. © Foto: Arvid Müller, Bearbeitung: SZ

Coswig. Moritzburger Straße in Coswig, Höhe Fressnapf, an einem Freitagvormittag. Unzählige Autos schieben sich über die Straße. Da die Weinböhlaer Straße, sprich S 84, voll gesperrt ist, fahren besonders viele Menschen auf der Moritzburger Straße. Das ist, so gesehen, zunächst nichts Schlimmes, sondern normaler Alltag auf deutschen Straßen. Trotzdem wirken sich solche Sperrungen besonders auf Radfahrer auf, die sich auf den Fahrradschutzstreifen trauen. Denn mehrmals am Tag überholen Autofahrer ohne genügend Abstand Radler. Ein Wunder, dass es dabei nicht regelmäßig zum Unfall kommt.

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