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Kreis Meißen: Bund gibt Millionen für Gigabit-Ausbau

Mit dem Bau von neuen Glasfaser-Leitungen könne schon in den kommenden Monaten begonnen werden, so die Bundestagsabgeordnete Lenk.

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Glasfaserkabel liegen auf einer Baustelle. Der Bund stellt dem Landkreis Meißen 51 Millionen Euro für den Gigabit-Ausbau zur Verfügung.
Glasfaserkabel liegen auf einer Baustelle. Der Bund stellt dem Landkreis Meißen 51 Millionen Euro für den Gigabit-Ausbau zur Verfügung. © Sina Schuldt/dpa

Meißen/Berlin. Das Bundesministerium für Digitales und Verkehr wird den Gigabit-Ausbau im Landkreis Meißen mit rund 51 Millionen Euro unterstützen. Das geht aus einem Schreiben an die Bundestagsabgeordnete Barbara Lenk (AfD) aus Meißen hervor. Nach Auskunft der Wirtschaftsförderung Region Meißen GmbH kommen weitere 51 Millionen Euro vom Land Sachsen für den Breitbandausbau hinzu, so Frau Lenk in einer Mitteilung an Sächsische.de.

Dazu erklärt die digitalpolitische Sprecherin der AfD-Bundestagsfraktion Barbara Lenk: "Diese Förderzusage des Bundes für den Breitbandausbau ist ein sehr gutes Signal für den Landkreis Meißen", so Lenk. Ein stabiles und sicheres Internet sei gerade im ländlichen Raum ein Standortfaktor für die hiesigen Unternehmen sowie die hier lebenden Familien. Die bislang unterversorgten Kommunen im Landkreis Meißen hätten nun Planungssicherheit beim geförderten Glasfaserausbau.

Die Gigabit-Strategie des Bundes formuliert das Ziel, bis 2030 Deutschland flächendeckend mit Glasfaseranschlüssen bis ins Haus und dem neuesten Mobilfunkstandard zu versorgen. Dies soll in erster Linie über den eigenwirtschaftlichen Ausbau geschehen, für den die Unternehmen der Telekommunikationsbranche gut 50 Milliarden an Eigenmitteln zugesagt haben. Wo sich ein eigenwirtschaftlicher Ausbau für die Unternehmen nicht rechnet, ist der Staat als Förderer des Breitbandausbaus gefordert. Die hierfür zu verlegenden Glasfaserkabel erlauben Datendurchsatzraten von bis zu 1.000 Mbit/s.

Nach Ansicht von Frau Lenk können nach der Förderzusage die Ausschreibungen durch den Projektträger erfolgen, sodass mit den Glasfaser-Verlegearbeiten mutmaßlich in den kommenden Monaten begonnen werden könne. (SZ/um)