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5 Tipps für Plastikvermeidung im Alltag

Seinen Plastikverbrauch von 100 auf 0 einzudämmen, ist nahezu unmöglich. Mit ein paar Tricks kann aber jeder einen Teil zu einer besseren Welt beitragen.

Zu oft sieht man an Wegesrändern, am Strand, in den Straßen oder im Park herumliegenden Plastikmüll. Das muss nicht sein.
Zu oft sieht man an Wegesrändern, am Strand, in den Straßen oder im Park herumliegenden Plastikmüll. Das muss nicht sein. © freestocks.org

Tipp 1: Plastikbeutel vermeiden

Wir kennen es alle: Man steht im Supermarkt und hat den Einkaufskorb oder den Beutel zu Hause vergessen. Hier bitte im Notfall keine Plastikbeutel an der Kasse, sondern Mehrweg-Stoffbeutel kaufen. Diese können öfter als Plastik wiederverwendet werden und sind noch dazu nicht so schädlich in der Herstellung sowie in der Entsorgung. Auch Obst- und Gemüsenetze sind beim Transportieren sehr nützlich. 

Tipp 2: Jeder Einkauf ist ein Stimmzettel

Die Nachfrage bestimmt das Angebot. Wir können also selbst bestimmen, was im Supermarkt angeboten werden soll. Kaufen die Kunden vermehrt Bio oder unverpackte Lebensmittel, wirkt sich das auf das Sortiment langfristig aus. Also auch wenn in Plastik verpackte Lebensmittel häufig günstiger sind als unverpackte, versuchen Sie häufiger über Ihren Schatten zu springen und auf einen plastikreduzierten Einkauf zu achten.

Tipp 3: Glas- anstatt Plastikflaschen verwenden

Eine Plastikflasche benötigt ca. 450 Jahre um sich zu zersetzen. Und selbst nach dieser Zeit ist dieses Plastik nicht wirklich zersetzt, sondern in kleinstes Mikroplastik „zerfallen“. Dieses Mikroplastik gelangt dann über das Grundwasser in natürliche Gewässer, wie Meere, Flüsse oder Seen, können über Meerestiere aufgenommen werden und gelangen über die Nahrungskette wieder zu den Menschen, wenn sie den Fisch konsumieren. Also am besten das Wasser, die Limo und den Joghurt im Glas kaufen.

Tipp 4: Auch die Küche kann plastikfrei sein

Es gibt zahlreiche Alternativen zu den gängigen Haushaltsbegleitern aus Kunststoff. Die Plastik-Strohhalme können durch Glas-, Metall- oder Bambusstrohhalme ersetzt werden. Statt Alu- oder Frischhaltefolie kann man Bienenwachstücher oder Schalenabdeckungen aus Baumwoll-Flanell zum Einpacken von Lebensmitteln verwenden. Für die Kaffee- und Teetrinker sind anstatt Wegwerffiltern wiederverwendbare Kaffee- und Teefilter erhältlich. Auch Backpapier muss nicht im Müll landen: einfach eine wiederverwendbare Backmatte benutzen und sich den Müll sparen.

Tipp 5: Umweltbewusstsein im Badezimmer

Wattestäbchen aus Bambus, wiederverwendbare Abschminkpads, mikroplastikfreie Cremés, feste Handseifen, Zahnbürsten aus Bambus oder auch festes Haarshampoo, Rasierseife oder Deo – plastikfrei leben kann so einfach sein. Für die Umwelt kann man es doch auf jeden Fall ausprobieren. Oder etwa nicht?

5 Tipps, um Plastik nachhaltig im Alltag zu vermeiden

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