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Riesa

Millionen fließen nach Weida

Der Riesaer Stadtrat hat für das Areal um die Chemnitzer Straße ein Maßnahmepaket geschnürt - dabei haben auch die Bürger ein Wörtchen mitzureden.

Blick auf das "Stendaler U" im Riesaer Stadtteil Weida. Das Areal soll in den nächsten Jahren aufgewertet werden. ©  Sebastian Schultz

Riesa. Neben dem Entwicklungskonzept für Merzdorf hat der Riesaer Stadtrat jüngst auch die zweite Fortschreibung des Konzeptes für Riesa-Weida beschlossen. Insgesamt sollen in den kommenden Jahren unter anderem mit Mitteln aus dem Bund-Länder-Programm Stadtumbau Ost vier Millionen Euro in das Fördergebiet „Chemnitzer Straße“ fließen. 

In dem Areal zwischen Rostocker und Segouer Straße, zwischen Altem Pfarrweg und Magdeburger Straße sank die Einwohnerzahl in den vergangenen Jahren um 13 Prozent auf jetzt etwa 3.600, die Hälfte der Weidaer ist älter als 60 Jahre, heißt es in dem Konzept. 

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Darin sind nun 25 konkrete Maßnahmen aufgeführt, um den Stadtteil zu einem attraktiven Wohn- und Bildungsstandort zu gestalten. Dazu zählen unter anderem die Neugestaltung von Spielplätzen und Parkanlagen, der Rückbau von Wohnungen sowie die energetische Sanierung von Gebäuden. 

Ganz konkret ist in dem Konzept zum Beispiel die Rede von der Neugestaltung des Spielplatzes an der Greifswalder Straße, der Errichtung eines Planetengartens an der Kreuzstraße oder dem Abriss der beiden Turnhallen an der Greizer Straße. Einen Zeitplan dafür gibt es allerdings noch nicht. 

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Und zuvor  sind auch erst einmal die Ideen der Bürger gefragt, heißt es aus der Stadtverwaltung. Neben der soeben gestarteten Online-Befragung für die gesamte Stadt ist deshalb eine Bürgerversammlung in Weida geplant, sagte Stadtsprecher Uwe Päsler. Die soll im Herbst stattfinden.  

Hier geht es zur Online-Befragung der Stadt zur künftigen Entwicklung Riesas.