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Rothenburg und Hähnichen teilen sich Energiemanager

Die Notwendigkeit einer solchen Stelle haben beide Kommunen erkannt. Nun wird noch ein weiterer Partner gesucht.

Von Frank-Uwe Michel
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Gerhard Backemeier ist Energiemanager in Krauschwitz und Rietschen. Auch Rothenburg und Hähnichen wollen eine solche Stelle einrichten.
Gerhard Backemeier ist Energiemanager in Krauschwitz und Rietschen. Auch Rothenburg und Hähnichen wollen eine solche Stelle einrichten. © André Schulze

In Rothenburg und Hähnichen wird es künftig einen Energiemanager geben. Auf Anregung von Hähnichen hat sich jetzt auch der Stadtrat in Rothenburg mit dem Thema befasst und die Verwaltung beauftragt, in Kooperation beider Kommunen eine solche Stelle zu schaffen. Bis Ende April muss die Förderung beantragt sein, dann könnte - die Bewilligung der Mittel vorausgesetzt - der Energiemanager seine Arbeit im November aufnehmen.

Dabei geht es ausschließlich darum, energetische Einsparpotenziale in den betreffenden Gemeinden zu erkennen, Verbräuche zu kontrollieren und Kohlendioxid-Emissionen zu reduzieren. Außerdem geht es um die Analyse und Optimierung der eingesetzten Gebäudetechnik, der technischen Einrichtungen, aber auch um die Anpassung von Verträgen mit Energieversorgern.

Energiemanager wird zu 90 Prozent gefördert

Die Stelle des Energiemanagers wird vom Bund für die Dauer von drei Jahren mit 70 Prozent gefördert. Für finanzschwache Kommunen und solche aus Braunkohlerevieren beträgt die Förderquote 90 Prozent. Der Landkreis Görlitz wird vom Gesetzgeber als Braunkohlerevier eingestuft.

In Rietschen und Krauschwitz gibt es schon seit mehreren Jahren einen Energiemanager. Kodersdorf und Neißeaue wollen sich eine solche Stelle ebenfalls teilen. Rothenburg und Hähnichen sind auf der Suche nach weiteren Partnern, um die Position als Vollzeitstelle besetzen zu können.