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Fürstlich wohnen im Herrenhaus von Särichen

Obwohl die Bauarbeiten noch laufen, gibt es erste Mietinteressenten. Im nächsten Jahr sollen sie zum Zuge kommen.

Von Frank-Uwe Michel
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Die ehemalige "graue Maus" hat sich herausgeputzt. Äußerlich macht das frühere Herrenhaus von Särichen bereits eine gute Figur.
Die ehemalige "graue Maus" hat sich herausgeputzt. Äußerlich macht das frühere Herrenhaus von Särichen bereits eine gute Figur. © André Schulze

Eigentlich hätten die Arbeiten am früheren Herrenhaus von Särichen schon viel weiter sein sollen. Doch auch vor Holger Kliemt machte der Materialengpass in verschiedenen Bereichen nicht Halt. Weil aber der Eigentümer gleichzeitig Bauplaner und damit vom Fach ist, konnte er einen Komplettstillstand verhindern.

So präsentiert sich das historische Gebäude von außen bereits wieder in gutem Zustand. "Die Fassade ist fertig, neue Fenster sind drin, das Dach ist neu gedeckt und auch die Dämmung haben wir schon untergebracht", beschreibt der Bauherr den Fortschritt der Arbeiten. Momentan werde die Elektrik verlegt. Er habe ganz bewusst kein Vollgas gegeben - vor allem, als die Preise für Holz-, Stahl- und Kunststoffprodukte durch die Decke gingen.

Kliemt rechnet damit, dass die Bauarbeiten 2022 abgeschlossen werden können. Auf ein Datum will er sich wegen der angespannten Lage auf dem Baustoffmarkt nicht festlegen. Allerdings gebe es bereits Interessenten für die insgesamt acht 70 bis etwa 110 Quadratmeter großen Wohnungen. Der Kodersdorfer hatte das 1615 erstmals urkundlich erwähnte Gebäude 2017 übernommen und sein Projekt des Mehrgenerationenwohnens vorangetrieben.