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Wanderer können an der Thiemendorfer Wassermühle jetzt rasten

Zwei Vereine aus dem Ort legen richtig los. Auf das Neubauprojekt folgt in Kürze ein Rockfestival. Das hat Tradition.

Von Frank-Uwe Michel
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Vorsitzender Thomas Günther (links) und Oliver Lischke vom Sport-, Heimat- und Kulturverein freuen sich, dass der Wanderpavillon an der Thiemendorfer Wassermühle Realität geworden ist.
Vorsitzender Thomas Günther (links) und Oliver Lischke vom Sport-, Heimat- und Kulturverein freuen sich, dass der Wanderpavillon an der Thiemendorfer Wassermühle Realität geworden ist. © André Schulze

Auch ein kleiner Ort kann viel bewegen, wenn er aktive Vereine hat. In Thiemendorf ist das durchaus gegeben. Und hier greift noch ein zusätzlicher Aspekt: Das Gelände um die historische Wassermühle ist seit vielen Jahren ein Publikumsmagnet. Kurz vor der diesjährigen Auflage des Festivals "Die Mühle rockt" ist ein langgehegter Wunsch in Erfüllung gegangen: Ein neuer Wanderpavillon verleiht dem Areal zusätzliche Möglichkeiten.

Mehr als 20 Jahre ist der Sport-, Heimat- und Kulturverein Pächter des Geländes und hat die Wassermühle als Vereinsdomizil und Veranstaltungsstätte im Laufe der Zeit immer attraktiver gemacht. "Wir haben jedoch gemerkt, dass noch eine größere überdachte Fläche fehlte", erklärt der Vorsitzende Thomas Günther. "Um vor Regen geschützt draußen zu sitzen, musste in der Vergangenheit immer ein Zelt aufgebaut werden. Deshalb haben wir nach einer festen baulichen Lösung gesucht."

Platz für bis zu 30 Personen im neuen Pavillon

Die wurde nun mit einem achteckigen Wanderpavillon gefunden, der ab sofort genutzt werden kann. Vor allem sollen sich - wie der Name sagt - Wanderer hier wohlfühlen und auf ihrer Tour durch die Region eine Rast unter dem mit Ziegeln gedeckten Dach einlegen können. Laut Thomas Günther finden bis zu 30 Personen hier "locker Platz". Vier Sitzgruppen stehen für das Ausspannen zur Verfügung.

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"Die Mühle rockt" - so heißt es am 16. Juli wieder in Thiemendorf. Dann wird auch der neue Pavillon erstmals in eine öffentliche Veranstaltung mit einbezogen.
"Die Mühle rockt" - so heißt es am 16. Juli wieder in Thiemendorf. Dann wird auch der neue Pavillon erstmals in eine öffentliche Veranstaltung mit einbezogen. © privat

Gekostet hat das Ganze etwa 36.500 Euro. Die Gemeinde Waldhufen hat 2021 als Projektträger eine Förderung beim Leader-Programm beantragt und letztlich knapp 29.000 Euro bekommen. "Unser Verein hat sich mit reichlich 7.500 Euro Eigenmitteln beteiligt", sagt der Vorsitzende und weist zugleich auf die hohe Bereitschaft der Mitglieder hin. "Bei Bedarf haben wir natürlich selbst mit Hand angelegt."

Neben individuellen Besuchern werden die Gäste des Festivals "Die Mühle rockt" in Kürze das erste Mal von dem neuen Angebot profitieren. Nach zwei Corona-Jahren, in denen alles auf "Sparflamme" lief, hofft der gleichnamige Verein diesmal wieder auf ein "volles Haus". Der Abend am 16. Juli wird ab 20.30 Uhr von der Erfurter Band "Joon Wolfsberg" eröffnet. Daran schließen sich die Rocker von der "Horst Adler Kapelle" aus Chemnitz und "Still searching" aus der Oberlausitz an. Einlass für die Veranstaltung ist bereits um 19 Uhr. Organisationschef Olaf Schulz hofft auf "ein tolles Rock-Festival mit möglichst vielen partyhungrigen Gästen."